Busse sollen schneller werden. Mit neue Fahrrouten, weniger Haltestellen und neue Ersatzhaltestellen reagiert ESWE auf die Vollsperrung der Berliner Straße. 

Aufgrund des Wasserohrbruchs ist die Berliner Straße seit dem Abend des 2. Oktobers stadteinwärts gesperrt (Wiesbaden Lebt! berichtete). Seitdem fahlen alle Linienbusse eine weiträumige Umleitung fahren. Das wirkt sich auf das gesamte Liniennetz des Mobilitätsdienstleisters aus. Wegen des hohen Verkehrsaufkommens im gesamten Stadtgebiet stehen viele Busse im Stau. Gerade in den Stoßzeiten können Fahrzeiten und Fahrpläne nicht eingehalten werden. In Einzelfällen kommt es sogar zu Fahrtausfällen. Um der Situation gerecht zu werden, passt ESWE Verkehr die Wegführung einzelner Linien an.

„Die Veränderung des Umleitungsweges ist notwendig, um die Fahrgäste aus Richtung Nordenstadt und Erbenheim schneller in die Innenstadt zu bringen.“ – ESWE-Verkehr-Pressesprecher Micha Spannaus

Mit dem neuen Umleitungsweg wird die Fahrzeit auf den benannten Linien insgesamt verkürzt. Dafür können aber einige Haltestellen stadteinwärts nicht mehr angefahren werden. Davon betroffen sind die Haltestellen John-F.-Kennedy-Straße, Abraham-Lincoln-Straße, Friedenstraße und Siegfriedring sowie die ohnehin durch den Wasserrohrbruch blockierte Berliner Straße. Fahrgäste würden bis zu acht Minuten gegenüber dem vorherigen Umleitungsweg einsparen. Für die Fahrgäste, die insbesondere zu den Büros rund um die Abraham-Lincoln-Straße müssen, werde direkt auf dem Siegfriedring vor dem Kreisel eine Ersatzhaltestelle eingerichtet.

„Wie lange die neue Umleitung gefahren werden muss, steht noch nicht fest. Auch wenn sich die Fahrzeit auf den benannten Linien verkürzen sollte, muss trotzdem weiterhin im gesamten Liniennetz mit Verspätungen gerechnet werden.“ – ESWE-Verkehr-Pressesprecher Micha Spannaus

Eine weitere Fahrtalternative für Fahrgäste Richtung Innenstadt besteht über das Nutzen der Regionalbahn 21 ab Wiesbaden-Erbenheim direkt zum Hauptbahnhof. Ein Umstieg vom Bus auf die Bahn ist an der Bushaltestelle Egerstraße in Erbenheim möglich.

Neuer Umleitungsweg

Die Busse nutzen von Erbenheim kommend direkt die Abfahrt der B 455 auf den Siegfriedring (2. Ring) Richtung Südfriedhof. Dort fahren sie die neu eingerichtete Ersatzhaltestelle „Siegfriedring“ sowie danach die Haltestelle Südfriedhof an.

Danach folgen die Busse – wie beim bisherigen Umleitungsweg auch – dem 2. Ring und fahren dann weiter über die Mainzer Straße stadteinwärts Richtung Hauptbahnhof. Die Haltestelle Mainzer Straße wird mit angefahren, sodass zum Beispiel für Mitarbeiter des Statistischen Bundesamtes eine Ausstiegsmöglichkeit besteht.

Am Gustav-Stresemann-Ring (1. Ring) angekommen, fahren die Busse der Linien 5, 15 und 48 nach rechts stadtauswärts und an der Brita Arena links zurück auf den normalen Fahrweg in der Frankfurter Straße.

Die Busse der Linien 16, 28, 45 und 46 fahren ab dem Gustav-Stresemann-Ring links Richtung Hauptbahnhof und von da zurück auf den normalen Fahrweg.

Für die Linie 16 bleibt der bisher eingerichtete Umleitungsweg bestehen. Hier gibt es keine Änderungen.

Gestrichene Haltestellen

  • „Abraham-Lincoln-Straße“ entfällt für die Linien 5,15, 28 und 45
  • „Friedenstraße“ entfällt für die Linien 5, 15, und 16, 28
  • „John-F.-Kennedy-Straße“ entfällt für die Linien 5, 28 und 45
  • „Siegfriedring“ entfällt für die Linien 15, 46 und 48

Eine Ersatzhaltestelle „Siegfriedring“ wird ab dem 7. Oktober für alle benannten Linien eingerichtet.

Stadtauswärts nutzen alle Linien den normalen Fahrweg.

Foto oben ©2022 Volker Watschounek

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Die offizielle Internetseite von ESWE Versorgung finden Sie unter www.eswe-versorgung.de.

 

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