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Die EVG streikt wieder. Alle Züge bleiben stehen.

Bahn-Chaos droht: 50-Stunden-Warnstreik der EVG

50-stündiger Warnstreik: Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) legt den Bahnverkehr lahm. Zum Wochenstart am 15. Mai wird auf Deutschlands Schienen zwei Tage nichts mehr gehen.

Volker Watschounek 1 Jahr vor 0

Keine Regionalbahn, kein ICE und kein Güterzug. Die Züge bleiben zum dritten stehen. Der Warnstreik geht in die nächste Runde.

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat zum Wochenstart einen 50-stündigen Warnstreik im Bahnverkehr angekündigt. Das bedeutet, dass im Fern- und Güterverkehr auf der Schiene vom späten Sonntagabend bis Dienstagnacht um 24.00 Uhr kein Zug rollen wird. Nach Informationen des Rhein Main Verkehrsverbund wird im Rhein-Main-Gebiet auch der Regionalverkehr betroffen sein. Mit dieser Aktion erhöht die EVG  im laufenden Tarifkonflikt den Druck auf die Deutsche Bahn und 50 weiteren Bahnbetrieben.

„Unsere Tarifkommissionen haben klare Forderungen formuliert, unsere Aufgabe ist es, diese jetzt durchzusetzen. Die Erfahrung lehrt uns, dass es insbesondere in den Angeboten der Deutschen Bahn häufig ein Hintertürchen gibt, mit dem vermeintliche Erfolge wieder in Frage gestellt werden.“ – Kristian Loroch, stellv. EVG-Vorsitzender

Die Tarifverhandlungen im Bahnsektor laufen seit Ende Februar, und es ist bereits der dritte bundesweite Warnstreik, zu dem die EVG aufruft. Die Gewerkschaft fordert bei den Verhandlungen mindestens 650 Euro mehr im Monat für die Beschäftigten oder zwölf Prozent bei den oberen Einkommen, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Deutsche Bahn möchte sich hingegen am Abschluss des öffentlichen Dienstes orientieren.

„Da sich an den Verhandlungstischen nur wenig bewegt, wird jetzt noch einmal gestreikt. Insgesamt streiken wir 50 Stunden und erhöhen damit den Druck deutlich, weil uns die Arbeitgeber keine andere Wahl lassen.“ – Kristian Loroch, stellv. EVG-Vorsitzender

Der Konzern hat einen steuer- und abgabenfreien Inflationsausgleich in mehreren Stufen von insgesamt 2850 Euro vorgeschlagen, der an den Abschluss des öffentlichen Dienstes angelehnt ist. Darüber hinaus sollen Löhne und Gehälter ab März 2024 stufenweise erhöht werden – um insgesamt zehn Prozent für die unteren und mittleren sowie um acht Prozent für die oberen Lohngruppen. Die EVG möchte vor den Verhandlungen über Tariferhöhungen zunächst den Mindestlohn von zwölf Euro in der Gehaltstabelle verankern. Etwaige Verhandlungsergebnisse würden dann auf diese zwölf Euro angerechnet. Ein Vorschlag der Bahn, mit dem die 12 Euro rückwirkend zum März dieses Jahres in die Tabellen aufgenommen werden sollten, wurde von der Gewerkschaft abgelehnt.

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Foto oben ©2023 Volker Watschounek

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Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.