Menü

kalender

März 2026
M D M D F S S
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031  

Partner

Partner

/* */
verdi: Warnstreiks in Wiesbaden

Warnstreik der Landesbediensteten am Freitag

Warnstreik in Wiesbaden! Landesbeschäftigte legen am Freitag die Arbeit nieder. Ministerien, Staatstheater und Landesämter stehen still. Gewerkschaften fordern mehr Geld, bessere Bedingungen und Übernahmechancen für Auszubildende. Kundgebung ab 10 Uhr vor dem Hessischen Staatstheater – Spannung garantiert!

Volker Watschounek 1 Stunde vor 0

Kundgebung vor dem Staatstheater: bunt, laut und lebendig. Banner und Trommeln versprechen eine Atmosphäre, die nicht zu übersehen ist.

Am Freitag bricht der Alltag in Wiesbaden für viele Landesbedienstete zusammen. Ministerien, Landesämter und sogar das Hessische Staatstheater legen die Arbeit nieder. ver.di ruft zu einem Warnstreik auf, der die Landesbeschäftigten aufrütteln soll. Ab 10 Uhr treffen sich die Streikenden vor dem Schiller-Denkmal beim Staatstheater und machen lautstark auf ihre Forderungen aufmerksam.

Lohnforderung klar formuliert

Die Gewerkschaften setzen auf klare Botschaften: 7 Prozent mehr Geld für die rund 58.000 Beschäftigten, mindestens aber 300 Euro. Für Auszubildende geht es um 200 Euro monatlich und die unbefristete Übernahme nach Abschluss. Studentische Beschäftigte sollen endlich in den Tarifvertrag aufgenommen werden. „Good vibrations allein zahlen keine Miete“, sagt Marcel Schmelz, Geschäftsführer von ver.di Wiesbaden, und bringt den Unmut der Mitarbeiter auf den Punkt.

Sonderzahlungen und Zuschüsse

Doch nicht nur Löhne stehen auf der Agenda. Die Jahressonderzahlung soll auf 100 % des Monatsentgelts steigen. Praktikanten und Azubis sollen 50 Euro Wohnzuschuss erhalten. Mit diesen Forderungen will die Gewerkschaft ein klares Signal setzen: Faire Bezahlung und Sicherheit für alle Generationen im Landesdienst.

Mögliche Tarifergebnisse sollen zeit- und wirkungsgleich auf die Beamten übertragen werden. Das sorgt für zusätzliche Aufmerksamkeit und zeigt, dass die Gewerkschaften auf umfassende Gerechtigkeit im Landesdienst setzen. Ministerien und Behörden müssen sich auf volle Aufmerksamkeit einstellen – denn die Beschäftigten lassen nicht locker.

Fazit

Der Warnstreik am 13. März in Wiesbaden zeigt: Landesbedienstete wissen, wie sie Aufmerksamkeit erzeugen. Sie kämpfen aktiv, fordern fairen Lohn, sichere Jobs und bessere Arbeitsbedingungen. Ein Tag, der deutlich macht: Wer arbeitet, will auch Wertschätzung – laut, deutlich und kompromisslos.

Symbolfoto ©2026 Volker Watschounek

Weitere Nachrichte aus dem Ortsbezirk Mitte lesen Sie hier..

Die Internetseite des ver.di Bezirk Wiesbaden finden Sie unter wiesbaden.verdi.de.

Diskutieren Sie mit

Diskutieren Sie mit

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert