Erster Reisetag: Kilometer sammeln, Weite gewinnen
Der erste Reisetag begann kurz vor acht – wach, sortiert, mit diesem leisen Knistern, das nur Aufbrüche erzeugen. In Frankfurt rollte das Auto los, der Alltag blieb an der Auffahrt zurück. Der Blick richtete sich nach Norden, der Tacho übernahm die Regie.
Autobahn, Rhythmus, Richtung
Die Strecke zog sich, aber sie trug. Hamburg glitt vorbei, Flensburg folgte, dann öffnete sich die Grenze nach Dänemark. Mit ihr veränderte sich der Ton: weniger Hast, mehr Raum. Brücken spannten sich über Wasser, als wollten sie zeigen, wie Bewegung aussehen kann. Rechts glitzerte die Küste, links lief die Zeit einen Takt langsamer. Gedanken fanden Platz, Gespräche ebenso. Kilometer sammelten sich – am Ende fast 950 – und erzählten von Ausdauer, Konzentration und dieser stillen Freude, die lange Fahrten schenken.
Lichtwechsel vor Kopenhagen
Kurz vor Kopenhagen wurde der Himmel weiter, das Licht weicher. Der Tag schaltete einen Gang herunter. Ankommen fühlte sich plötzlich nah an. Wir rollten aus, atmeten durch, ließen den Motor verstummen. Ishøj empfing uns ohne großes Theater – dafür mit Meerblick.
Ankommen am Wasser
Auf dem Tangloppen Camping, direkt an der Küste, stand das Zuhause auf Zeit bereit. Das Dachzelt von Naturbummler klappte auf, Handgriffe saßen, Routine half. Innen wartete Komfort, der nach einem langen Tag nicht diskutiert, sondern überzeugt. Draußen kommentierten Möwen den Abend, der Wind kam vom Wasser, in der Ferne waren Gespräche zu hören. Mehr brauchte es nicht.
Fazit des Tages
Der erste Reisetag war lang, aber stimmig. Er verband Strecke mit Stimmung, Tempo mit Ruhe. Frankfurt lag weit zurück, das Meer lag vor uns. Morgen geht es weiter. Heute reichte das Ankommen – und das Gefühl, richtig gestartet zu sein.







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