Die Stadtverordnetenversammlung hat am Mittwoch, 11. Februar, den Stand der Walhalla-Planung zur Kenntnis genommen und der Schadstoffsanierung, der statischen Ertüchtigung des Gebäudes und dem Teilabriss des westlichen Anbaus zugestimmt.
„Mit dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung geht die Wiederbelebung der Walhalla einen weiteren wichtigen Schritt voran“, sagt Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende.
Mit dem Beschluss soll der Rückbau des westlichen Anbaus aus den 1930er Jahren sowie die Beauftragung weiterer Planungsleistungen für die Vorlage einer vertieften Kostenberechnung freigegeben werden. Der eigentliche Ausführungsbeschluss sowie das Betreiber- und Mietmodell sollen mit separaten Sitzungsvorlagen zum späteren Zeitpunkt zur Entscheidung vorgelegt werden. Es wurde beschlossen, dass die Schadstoffsanierung und statische Ertüchtigung des Gebäudes nun starten kann. Außerdem sollen relevante Voruntersuchungen im Bestand durchgeführt werden, die erst mit dem Auszug des Bekleidungsgeschäftes aus dem Erdgeschoss der Ur-Walhalla beginnen können. Der Auszug des Mieters ist für Ende März 2026 vorgesehen.
Öffentlich sichtbar werden die Maßnahmen in der Hochstättenstraße mit dem Rückbau eines Seitenschiffs am Festsaal der Walhalla entlang, der für den Sommer geplant ist. Der Rückbau soll Reste der historischen Fassade freilegen, die in die Gestaltung der neuen Fensterfassaden des Architekturbüros Waechter und Waechter einfließen werden.




