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Ministerpräsident Boris Rhein unterschreibt Glückwunschkarten.

MP Boris Rhein gratulierte 2025 zu mehr als 4.700 Alters- und Ehejubiläen

Mehr als 4.700 Alters- und Ehejubiläen prägen Hessen 2025. Ministerpräsident Boris Rhein gratuliert per Brief. Zahlen zeigen Lebensqualität, Beispiele aus Wiesbaden erzählen von Liebe, Erfahrung und einem Land, das das lange Leben sieht.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 2 Monaten vor 0

Von Wiesbaden gehen die Briefe ins Land. Still. Verlässlich. Und mit der Botschaft, dass ein langes Leben nicht selbstverständlich ist – aber wertvoll

Der Ministerpräsident klingelt nicht persönlich. Er steht nicht im Türrahmen, er schüttelt keine Hände, er setzt sich nicht auf das Sofa. Und doch meldet sich Boris Rhein bei Tausenden Menschen im Land. Per Post. Unaufgeregt. Verlässlich.

Die Briefe aus Wiesbaden finden ihren Weg an Küchentische, in Wohnzimmer, zwischen Fotoalben, Zeitungen und Pillendosen. Sie markieren keinen Staatsakt, sondern einen Moment der Anerkennung. 2025 gratuliert Rhein auf diese Weise mehr als 4.700 Alters- und Ehejubilaren in Hessen – gut 500 mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl wächst, das Signal auch: Dieses Land schaut hin.

Hundert Jahre und mehr

1.407 Hessen feiern 2025 ihren 100. Geburtstag oder überschreiten diese Marke bereits. Sie haben Kaiserreich und Republik erlebt, Diktatur und Demokratie, Mangel und Wohlstand. Die älteste Hessin aus Frankfurt wird 115 Jahre alt, der älteste Hesse aus Eichenzell im Landkreis Fulda 109.

Rhein spricht von Respekt. Und meint Menschen, die Zeit nicht nur verbracht, sondern gestaltet haben. Ihre Erfahrungen wandern nicht in Archive, sondern bleiben lebendig – erzählt am Tisch, weitergegeben an Kinder und Enkel. Das lange Leben erscheint hier nicht als Ausnahme, sondern als Teil einer wachsenden Normalität.

Liebe als Lebensleistung

Auch die Ehen halten länger. 3.366 Paare feiern besondere Hochzeitstage. 2.957 von ihnen blicken auf 65 gemeinsame Jahre zurück, 388 Paare auf 70 Jahre, 21 sogar auf 75. Die Statistik erzählt von Treue, Geduld und Alltag – von einer Liebe, die bleibt, weil sie sich verändert.

In Wiesabden erreichte der Glückwunschbrief etwa das Ehepaar Gerda und Karl Walther zu 65 Jahren Ehe. Er würdigt Magdalena Linsner zu ihrem 102. Geburtstag, Marianne Berndsen zu ihrem 100. Geburtstag sowie Brigitte und Werner Hertel zu ihrer Eisernen Hochzeit, ebenfalls nach 65 gemeinsamen Jahren. Keine großen Gesten, keine Inszenierung. Nur Worte, die sagen: Wir sehen euch.

Warum Hessen alt wird – und bleibt

Der Ministerpräsident verweist auf Lebensqualität. Hessen investiert in eine leistungsfähige Gesundheitsversorgung, in soziale Strukturen, in Kultur und Bildung. Städte und ländliche Räume sollen tragen, nicht ausgrenzen.

In jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt beraten Pflegestützpunkte zu Pflege, Vorsorge und Unterstützung. Nachbarschaftshilfen, Bürgerinitiativen und Seniorengenossenschaften knüpfen Netze, bevor Einsamkeit entsteht. Die Landesregierung setzt damit auf Nähe statt auf Verwahrung.

Teilhabe statt Rückzug

Auch die Digitalisierung spielt eine Rolle. Unter der Dachmarke „Digital im Alter“ fördert das Land Projekte, die Seniorinnen und Senioren mit neuen Technologien vertraut machen. Tablets ersetzen kein Gespräch, sie erleichtern aber Kontakte, Orientierung und Selbstständigkeit. Ziel bleibt, Teilhabe zu ermöglichen – nicht Abhängigkeit zu verwalten.

Foto ©2024 Staatskanzlei

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