Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der Teilung. Sie war Zeichen des Kalten Krieges. Monatelange Proteste führten am 9. November 1989 zur Öffnung der Grenzen: deutschen Einheit.

Sie erinnert an den Protest gegen die Fälschung der DDR-Kommunalwahlen, an die Fluchtbewegung im Sommer und die Massenproteste im Herbst, die die SED-Diktatur in die Knie zwangen. Sie berichtet von der Selbstdemokratisierung der DDR, der deutsch-deutschen Solidarität und den außenpolitischen Weichenstellungen bis zur Wiedererlangung der deutschen Einheit.

30 Jahre deutsche Einheit – kurz, gefasst

Wanderausstellung – „Von der Friedlichen Revolution zur deutschen Einheit“
Wann: 24. Juli bis
Wo: Kranzplatz, 65183 Wiesbaden (Anfahrt planen!)

Sie, das ist die Plakatausstellung Von der Friedlichen Revolution zur deutschen Einheit. Die Ausstellung  erinnert an den Freiheitswillen der Menschen im Osten Deutschlands, der den Weg zur deutschen Einheit vor 30 Jahren ebnete.  Um die Erinnerung daran lebendig zu halten, zeigt die Hessische Staatskanzlei die Plakatausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und des Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer. Sie steht von Freitag an auf dem Kranzplatz gegenüber der Hessischen Staatskanzlei.

Geflüchtete erzählen

Während der Eröffnung durch Staatsminister Wintermeyer berichten am Freitag zwei frühere DDR-Bürger, denen die Flucht geglückt war, von ihrer Lebensgeschichte. Berthold Drücker war 16 Jahre alt, als er 1964 mit der Kneifzange den Stacheldraht durchschnitt, das Minenfeld im Grenzgebiet überwand und in die Bundesrepublik floh. Spitzensportler Jürgen May, Europa- und Weltrekordhalter im Mittelstrecken-, Langstrecken und Hindernislauf, versteckte sich 1967 im Kofferraum eines Cadillacs, der in die Bundesrepublik einreiste.

Aus der Zeit deutscher Teilung

Zu sind darüber hinaus zwei Ausstellungselemente aus dem Grenzmuseum Schifflersgrund: ein Trabant der Grenzpolizei und eine Uniform eines Grenzpolizisten. Aus dem Archiv der Stadt Heilbad Heiligenstadt in Thüringen stammen zwei Banner von Demonstranten aus der Zeit der friedlichen Revolution. Im Hintergrund sind auf Bauzaunelementen großflächige Fotos aus der Zeit der deutschen Teilung zu sehen. (Pressefoto: Bundesstiftung Aufarbeitung / Bundesregierung / Harald Kirschner)

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Die offizielle Internetseite zu der Ausstellung Von der Friedlichen Revolution zur deutschen Einheit finden Sie unter www.bundesstiftung-aufarbeitung.de.

 

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