1.000 mm Spurweite, 26 Prozent Steigung und 438 Meter Gleise – ein Talbehälter mit 220 m³, ein Bergbehälter mit 350 m³. Das sind die Eckdaten der Nerobergbahn.

Sogar die letzte Amtshandlung diente einem guten Zweck: Christian Weger, Vorstandsmitglied des Vereins „Freunde und Förderer der Nerobergbahn“ übergab am Dienstagvormittag an der Talstation der Bergbahn einen Scheck über 3.019,26 Euro an die Spendenaktion des Wiesbadener Kuriers „ihnen leuchtet ein Licht“. Das Geld ist das verbliebene Vermögen des zuketzt 93 Mitglieder zählenden Vereins, der sich Ende 2017 nach fast genau 20 Jahren aufgelöst hat.

„Wir haben unseren Zweck erfüllt. Die Nerobergbahn mit bis zu 312.000 Fahrgästen im Jahr braucht vielleicht noch Freunde – ganz sicher aber keine Förderer mehr.“ – Volker Hohmann, 1. Vorsitzender

Vereinsziele waren gemäß der am 25. September 1998 durch die erste außerordentliche Mitgliederversammlung beschlossene Vereins-Satzung unter anderem die Ausweitung des Bekanntheitsgrades der Nerobergbahn, das Hinwirken auf einen Wiederaufbau der Originalwagen-Aufbauten.

„Der Verein hat alle seine Ziele hervorragend erfüllt. Für dieses große ehrenamtliche Engagement bedanken wir uns ganz besodners“ – Jörg Gerhard, Geschäftsführer von ESWE Verkehr

Darüber hinaus hat der Verein in der ehemaligen Bedürfnisanstalt Nerotal aus dem Jahr 1896 im August 2000 neben der Talstation das Nerobergbahn-Museum aufgebaut und eröffnet.

Nerobergbahn-Museum

ESWE Verkehr werde auch in Zukunft alles dafür tun, die 130-jährige Erfolgsgeschichte der Nerobergbahn fortzuführen, so Gerhard weiter. Das heißt: Auch in Zukunft werde das Museum wie bisher zu den üblichen Betriebszeiten der Bahn mit Hilfe von ESWE-Verkehr-Mitarbeitern geöffnet sein.

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