Es ist nicht Fußball. Es ist nicht Tennis. Es wird geschwommen. Die punktbesten Mannschaften erhalten einen Pokal und die Sieger Gutscheine im Wert von 300 EUR, 200 EUR und 100 EUR .

Nachdem der SC Wiesbaden 1911 e.V. lange Zeit keine eigenen Wettkämpfe mehr ausgerichtet hatte, steht der Wiesbadener Schwimmverein mit dem  Meeuw-Cup wieder fest im Hessischen Schwimmkalender – und so möchten die Verantwortlichen von Freitag an auch an die tollen Ergebnisse vom letzten Jahr anknüpfen.

Schnell noch qualifizieren

Zu Beginn des 2. Meeuw-Cup gehen die Schwimmer am Freitagnachmittag im Hallenbad Kleinfeldchen auf die Teilnehmer auf die langen Strecken: Geschwommen werden die 400 m Lagen, 1.500 m und 800 m Freistil. Alle weiteren Distanzen, Vorläufe und Finals verteilen sich auf den Samstag und Sonntag. Für die hessischen Schwimmer ist der Wiesbadener Wettkampf eine der letzten Gelegenheiten, sich für die eine Woche später stattfindenden Hessischen Meisterschaften zu qualifizieren.

Schwimmsport begeistert

Der Schwimmsport ist ein wichtiger Bestandteil der Stadt Wiesbaden, auch hier setzt der Wiesbadener Schwimmclub mit dem Meeuw-Cup ein Zeichen. Alle Wiesbadener sind herzlich eingeladen, live dabei zu sein, im Hallenbad Kleinfeldchen Wettkampfluft zu schnuppern und dafür zu sorgen, dass die Schwimmer nicht unter sich bleiben. Auch die Kulinarische Meile lädt mit einem breiten Sortiment verschiedener Köstlichkeiten zum Verweilen ein. Der Eintritt ist frei!

Schwimmerfamilie Meeuw

Namensgeber des Meeuw-Cup ist die erfolgreiche Wiesbadener Schwimmerfamilie Meeuw, die für den SC Wiesbaden Geschichte schrieb. Folkert Meeuw, geboren1946, stand bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko und 1972 München über 200 m Schmetterling im Finale. Seine Mutter Ilse Meeuw-Minte war in den Jahren 1964 bis 1974 1. Vorsitzende des SCW, seine Ehefrau Jutta Weber, geboren 1954, blieb bei den Olympischen Spielen 1972 in München als erste bundesdeutsche Schwimmerin unter der Grenze von einer Minute über 100 Meter Freistil. Sohn Helge Meeuw trat international zum ersten Mal 2003 bei den Schwimmweltmeisterschaften in Barcelona und 2004 bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen an.

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