Anlässlich seines 255. Geburtstags steht das 2, Kammerkonzert im Zeichen des italienischen Komponisten und Cellisten Luigi Rodolfo Boccherini.

Mit 42 Streichtrios, 91 Streichquartette, 110 Streichquintette mit zwei Celli, drei Streichquintette mit Cello und Kontrabass, zwölf Streichquintette mit zwei Violen, sechs Streichsextette stehen Streichinstrumente im Zentrum von Boccherinis Schaffen.

Staatstheater Wiesbaden, kurgefasst

2. Kammerkonzert –  Boccherini meets Mozart
Wann: Sonntag, den 7. Oktober 2018, 11:00 Uhr
Wo: Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Foyer, Christian-Zais-Straße 3, 65189 Wiesbaden (Karte + Navigation)
Eintritt: 12,00 Euro,

Boccherini gilt als der bedeutendste Komponist von Streichtrios vor Beethoven. Er schrieb sowohl für die auf die Triosonate zurückgehende Besetzung mit zwei Violinen und Violoncello als auch für die klassische Besetzung mit Violine, Viola und Violoncello. In beiden wird das Cello gegenüber den Oberstimmen meist als völlig gleichrangig behandelt. Im Rahmen des Kammerkonzertes stehen aber nicht nur die Streicher im Fokus. Unter dem Titel Boccherini meets Mozart wird das Konzert um Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart ergänzt.

Boccherini meets Mozart

In dem neuen Kammerkonzert-Programm mit neuer Besetzung aus Streich- und Blasinstrumenten trifft also Boccherini auf Mozart. Es erklingt das Sextett Es-Dur op. 42,2 des italienischen Barockkomponisten. Dazu werden Mozarts Quartette F- und D-Dur KV 370 und 285 kombiniert, ebenso wie sein Quintett Es-Dur KV 407.

Boccherinis Stil

Boccherinis Musik verbindet Einflüsse aus Italien, Wien, Paris und Spanien zu einem unverwechselbaren Individualstil. Die Suche nach konkreten Vorbildern und Einflüssen hat bisher noch nicht zu völlig sicheren Ergebnissen geführt. Genannt werden in diesem Zusammenhang u. a. italienische Komponisten wie Giovanni Battista Sammartini und Pietro Nardini, die Wiener Ballettmusik, Pariser Komponisten wie Johann Schobert und François-Joseph Gossec sowie Vertreter der Mannheimer Schule.

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