Der Jahresbericht der Entsorgungsbetriebe Wiesbaden umfasst vier Aktenordnern. Er enthält Daten, Wartungsprotokolle, Pläne und Analyseergebnisse. Es geht knapper.

Wiesbadens Entsorgungsbetriebe sind spitze. In der Sitzung der Betriebskommission vergangene Woche am 27. September verkündeten die ELW gute Nachrichten: Zum sechzehnten Mal in Folge habe der städtische Betrieb sein Geschäftsjahr positiv abgeschlossen.

„2017 haben die ELW einen Jahresgewinn von rund 1,36 Millionen Euro erwirtschaftet.“ – Dr. Oliver Franz, Wirtschaftsdezernent

Mit diesem Ergebnis liegen die Entsorgungsbetriebe deutlich über dem geplanten Wert, jedoch unter dem aus dem Jahr 2016. Das liege insbesondere daran, dass die Personalkosten gestiegen seien – aber auch die Aufwendungen für
Roh-, Hilf- und Betriebsstoffe sowie die Stromkosten angestiegen sind. Ein Großteil des erwirtschafteten Überschusses nimmt die Stadtkasse der Landeshauptstadt Wiesbaden ein.

Beteiligungs- und Aufgabenfelder der ELW zählen

Die ELW ist für alle Wiesbadener der Ansprechpartner bei Fragen zur Abfall- und Abwasserentsorgung – im Detail werden von dem städtischen Betrieb alle Aufgaben rund um die Themen  Abfallbehälter, Abfallkalender, Abwasserreinigung im Hauptklärwerk und im Klärwerk Biebrich, Containerdienst, Kanalreinigung, Kanalinspektion, Kanalsanierung, Kleinannahmestelle der Deponie, Kundenzeitung Orange, Müllabfuhr, Sammlung und Entsorgung von Altpapier, Altglas, Asbest, Bauschutt, Bioabfall, Elektrogeräten, Gewerbeabfall, Laub, Restabfall, Sonderabfall und Sperrmüll, Schadstoffmobil, Straßenreinigung, Wertstoffhöfe, Winterdienst – übernommen.       Bild: Mülldeponie –  Pixabay Prylarer

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