Wiesbaden gerät früh ins Hintertreffen. Aachen nutzt Fehler konsequent und führt zur Pause deutlich. Der SVWW muss sich deutlich steigern.
Der SV Wehen Wiesbaden reist mit Mut nach Aachen – und erlebt einen Abend, der früh kippt. In der 3. Liga trifft die Mannschaft auf einen Gegner, der kaum Fehler verzeiht. Und genau daran scheitert Wiesbaden.
3. Liga, Alemania Aachen – SV Wehen Wiesbaden
Aufstellung Alemania Aachen: Manuel Riemann – Joel da Silva Liala – Marius Wegmann – Petros Bagkalianis – Pierre Nadjombe – Jonas Oehmichen – Denielo Wiebe – Faton Ademi – Medhi Loune – Lars Gindorf – Mika Schroers
Bank: Foitos Pseftis – Gideo Jung – Mattis Wagner – Lamar Yarbrough – Benty Baxter Bahn – Gianluca Gaudino – Niklas Castelle – Omar Sillah
Trainer: Mersad Selimbegovic
Aufstellung SVWW: Noah Brdar – Jordy Gillelkens – Florian Hübner – Justin Janitzek – Sacha Mockenhaupt – Niklas May – Milad Nejad – Tarik Gözüsirin – Fatih Kaya – Robin Kalem – Moritz Flotho Bank: Kevin Broll – Tim Neubert – Felix Schleimer – David Suárez – Donny Bogicevic – Ryan Johansson – Nikolas Agrafiotis
Trainer: Daniel Scherning
Wiesbaden beginnt wach, holt direkt eine Ecke, sucht den Weg nach vorn. Doch dann verliert das Team im Aufbau den Ball – und bezahlt sofort. Mika Schroers nutzt die erste echte Chance, zieht ab, trifft. Wiesbaden gerät ins Hintertreffen und muss reagieren.
Das Team aus Hessen versucht es, schiebt nach, hält den Ball länger. Doch Aachen bleibt effizient. Ein Fehlpass öffnet erneut Räume, Schroers trifft zum zweiten Mal. Wiesbaden wankt, bleibt aber im Spiel. Kalem kommt zur Chance, doch Aachen klärt auf der Linie. Es fehlt das Quäntchen Glück.
Kurz vor der Pause folgt der nächste Nackenschlag: Konter, Pass in die Mitte, Schroers vollendet – Hattrick. Wiesbaden geht mit einer schweren Hypothek in die Kabine.
Mehr Druck, weniger Ertrag
Nach dem Seitenwechsel zeigt Wiesbaden Haltung. Die Mannschaft wechselt, bringt frische Kräfte, sucht Lösungen. Sie drängt, erarbeitet sich Ecken, kommt in Abschlüsse. Agrafiotis prüft den Torwart, später landet ein Schuss am Aluminium. Jetzt lebt das Spiel – aber der Ball will nicht rein.
Aachen verteidigt diszipliniert, lässt wenig zu. Wiesbaden bleibt bemüht, findet aber zu selten klare Wege durch die Defensive. Die Partie wird hitziger, der Schiedsrichter greift ein, beruhigt die Situation.
Ein Abend, der wehtut – und antreibt
Wiesbaden gibt sich nicht auf, doch die Zeit läuft. Am Ende bleibt die Erkenntnis: Die Mannschaft zeigt Moral, aber sie nutzt ihre Chancen nicht konsequent genug. Aachen bestraft Fehler sofort.
Der Blick richtet sich nach vorn. Die Chance auf den Relegationsplatz bleibt bestehen – doch Wiesbaden muss schneller, klarer, entschlossener spielen, wenn der Traum von oben weiterleben soll.
Archivfoto ©2026 Volker Watschounek / Wiesbaden lebt!
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