Heute ist Heiligabend. Der Zauber dieser stillen Zeit fängt sich am späten Nachmittag im Kerzenschein. Auf den Tannenzweigen und dem grünem Kranz, umwirbt er uns im Flammentanz und zieht mit weihnachtlichem Glanz in unsere Herzen ein. Frohe Weihnachten.

Weihnachten ist ein Familienfest, doch immer mehr Menschen bleiben an diesen Tagen alleine. Das bleibt auch in digitalen Zeiten so. In sozialen Netzwerken werden unter dem Hashtag #KeinerBleibtAllein Nachrichten und Angebote von Menschen gesammelt, die am Abend etwa noch einen Platz frei haben. So schreibt Susanne Müllner auf Twitter: Letzter Aufruf – wir haben noch Platz für 1-2 Personen. Herzliche Einladung! Mehrere Tausend Personen machen bereits mit und folgen diesem Hashtag.

Stilvolle Weihnachtsgrüße

Eine ganz andere Frage die sich viele heute Morgen stellen, schließen wir uns an und stellen fest: Stilvolle Weihnachtsgrüße digital zu überbringen, ist schwierig. Dahinter steht für uns die Frage, ob wir als Online-Medium auf Weihnachtsgrüße verzichten sollten? „Nein,“ ist unsere Antwort. Und dann am Morgen noch der Einkaufsstress. Für den Einen sind es die letzten Weihnachtsgeschenke, für den Anderen frisches  Gemüse, Salat und Fleisch für die Festtage. Standen Sie auch mit anderen an der Kasse. Geht es Ihnen vielleicht wie uns am Nassauer Hof. Wir wünsch(t)en Freunden, Geschäftspartnern und Bekannten Frohe Weihnachten! Kaum ausgesprochen kam die Frage auf, ob es für diese Grußformel nicht zu früh sei. Dürfe man Frohe Weihnachten! nicht erst am 1. Weihnachtsfeiertag verwenden?

Knigge sagt…

… Sie dürfen sich Frohe Weihnachten wünschen wann immer Sie wollen. Zu Ostern, zum Geburtstag – im Frühling und im Hochsommer. Dass Sie dafür befremdende Blocke ernten, versteht sich von selbst. Grundsätzlich sollten Sie es davon abhängig machen, ob Sie der Person am Heiligabend oder an den Festtagen begegnen.

Um das ganze Jahr nicht gar zu komisch rüberzukommen, gebrauchen wir die Grußformel in den Tagen um Heiligabend. Ab dem ersten Advent wünschen wir uns eine schöne Adventszeit – um Silvester, ein Gutes neues Jahr.

Sammlung von Weihnachtssprüchen

Der Zauber dieser stillen Zeit fängt sich im Kerzenschein. Auf Tannenzweig und grünem Kranz, umwirbt er uns im Flammentanz und zieht mit weihnachtlichem Glanz in unsre Herzen ein. (Anika Menger)

Zeit zu schweigen, zu lauschen, in sich zu gehen. Nur wer die Ruhe beherrscht kann die Wunder noch sehen, die der Geist der Weihnacht den Menschen schenkt.
Wenn uns bewusst wird, dass die Zeit, die wir uns für einen anderen Menschen nehmen, das Kostbarste ist, was wir schenken können, haben wir den Sinn der Weihnacht verstanden. (Roswitha Bloch)

Ich wünsche dir zur Weihnachtszeit
ein Herz voll Glück und Heiterkeit.
Dass alle Sorgen vergessen scheinen
und die Menschen sich glückselig vereinen.

Was ich dir wünsche:
Die Familie vereint. Aller Zank vergessen.
Genug in der Vorratskammer.
Klopfen an der Türe.
Freundliche Gesichter.
Sich türmende Päckchen.
Kartengrüße von all deinen Lieben.
Nichts vergessen zu haben.
Dass nichts anbrennen möge.
Lachen und kleine Albernheiten.
Umarmungen und Küsse.
Glückliche Erinnerungen.
Ich wünsche dir von ganzem Herzen,
dass sich für dich alles erfüllen möge,
was Weihnachten bedeutet:
Ein wenig Wärme in der Tiefe des Winters,
ein Licht im Dunkel.

Plötzlich sieht alles festlich aus.
Es leuchtet hell in jedem Haus.
Die Fenster werden bunt geschmückt,
Weihnachten die Menschen entzückt.

Nun leuchten helle Weihnachtskerzen und zaubern Glück in alle Herzen.

Mögen wir erkennen, dass Reichtümer für Wohlstand nicht nötig sind.
(aus Irland)

Die Art des Gebens ist wichtiger als die Gabe selbst.
(Pierre Corneille)

Weihnachtsmann, oh Weihnachtsmann
wie ich dich gut leiden kann.
Kommst mit Geschenken jedes Jahr,
und bist immer pünktlich da.
Du machst alle Kinder froh,
darum mögen wir dich so.

Lieber, guter Weihnachtsmann,
Schenk mir einen Schokoladenmann.
Nicht so groß und nicht so klein,
Aber niedlich soll er sein.

Erinnern Sie sich

Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh’ ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus in’s freie Feld,
Hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schneees Einsamkeit
Steigt’s wie wunderbares Singen –
O du gnadenreiche Zeit!

(Weihnachten, Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff, 1788 – 1857, deutscher Lyriker )

Unseren Weihnachtsgruß vom letzten Jahr lesen Sie hier.

Eine schöne Sammlung von Weihnachtsgedichten und Weihnachtssprüchen finden Sie unter www.gruesse-zum-fest.de.

 

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