Räumliche Mobilitätstheorien oder Dezentrale Konzentration sind Begriffe aus der Städteplanung. Optionen, die bei den Planungen in Wiesbaden mit bedacht werden.

Am Donnerstag, 25. Januar, startet die Veranstaltungsreihe „Impulse für das Ostfeld“, die gemeinsam von der Hochschule Rhein-Main, dem Wiesbadener Architekturzentrum und der SEG durchgeführt wird.

„Impulse für das Ostfeld“ – kurz-gefasst

Veranstaltungsreihe – „Impulse für das Ostfeld“
Wann: Donnerstag, 25. Januar 2018, 18:00 Uhr
Wo: Kulturforum, Schillerpl. 1-2, 65185 Wiesbaden

Wie berichtet prüft die Landeshauptstadt Wiesbaden derzeit, ob und wie im Bereich Ostfeld/Kalkofen, der zwischen Erbenheim, Kastel und Deponie liegt, ein neuer Stadtteil von 8.000 bis 12.000 Bewohnern und neuer Gewerbefläche errichtet werden kann. „Da bis zum Bau der ersten Wohnungen sicher acht bis zehn Jahre vergehen werden, muss ein Blick in die Zukunft geworfen werden. Hierzu dient die Impuls-Reihe, mit mehreren Veranstaltungen in neuen Jahr“, so Oberbürgermeister Sven Gerich.

„Wenn wir nicht wollen, dass uns der Bauboom in 20 Jahren unstädtische Problemzonen schafft, müssen wir das Thema Wohnungsbau vom Kopf auf die Füße stellen.“ – Professor Dr. Sonne

Wenn in Wiesbaden neue Wohnungen und Arbeitsplätze nachhaltig und zukunftsfähig errichten werden sollen, dann müsse man sich schon heute mit Innovationen im Bauen beschäftigen. Mit der Veranstaltungsreihe sollen verschiedene Planungsthemen aufgegriffen werden. Das Spektrum reicht von neuen Aspekten zur Mobilität in einer Stadt, über zentrale Gesichtspunkte der Stadtarchitektur, bis hin zur Gestaltung von öffentlichen und privaten Räumen.

„Im Fokus der Entwicklung darf nicht die einzelne Wohnung stehen, sondern der öffentliche Raum, der durch Wohnhäuser geschaffen wird.“ – Professor Dr. Sonne

Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe wird Professor Dr. Sonne über das Thema: „Wie baut man Stadt“ referieren. Sonne ist Professor für Geschichte und Theorie der Architektur an der Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen der TU Dortmund. Er ist ebenfalls wissenschaftlicher Leiter des Baukunstarchivs NRW sowie stellvertretender Direktor des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst.

 

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