360.000 Euro wurden investiert. 2000 neue Schilder wurden gesetzt. Damit fällt Radfahrern die Orientierung in und um Wiesbaden leichter. 

Am frühen Mittwochnachmittag weihte Wiesbadens Verkehrsdezernent Andreas Kowol eines der letzten Schilder des neu beschilderten Radwegenetzes von Wiesbaden am Standort der Bastion von Schönborn ein – eines von insgesamt 2.000 neuen Schildern für den Radverkehr.

„Die Radwegweisung leistet einen wichtigen Beitrag, das Fahrrad als Verkehrsmittel in Wiesbaden sichtbar und die Stadt im wahrsten Sinne des Wortes ‚erfahrbar‘ zu machen. Sie ist damit ein zentraler Baustein der Radverkehrsförderung.“ – Andreas Kowol

Die neue wegweisende Beschilderung für schnelle und sichere Radverkehrsverbindungen sei nicht nur für die ortsfremden Radfahrer eine Erleichterung. Sie helfe, das bestehende Radverkehrsnetz deutlicher kenntlich und sichtbarer zu machen, sagte Kowol im Rahmen der Feierstunde.

Mai bis April

Anfang Mai 2017 hatte Dezernent Kowol mit der Enthüllung des ersten Schildes den Startschuss für die umfangreiche Neubeschilderung des Radwegenetzes im Stadtgebiet Wiesbaden gegeben (Wir berichteten). Die neue wegweisende Beschilderung für den Radverkehr entspricht den Empfehlungen des Handbuchs der Radwegweisung in Hessen und dessen Grundlage, dem „Merkblatt zur wegweisenden Beschilderung für den Radverkehr der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswege (FGSV). Beide Dokumente können Sie sich hier herunterladen und ansehen.

Radfahren schont das Klima

Die Beschilderungen sind ein Basiselement für jedes Radverkehrsnetz, ermöglicht Radfahrenden und allen anderen Verkehrsteilnehmern eine gute Orientierung und wirbt für das Fahrradfahren. Mit Hilfe der Förderung des Bundesumweltministeriums war es der Stadt Wiesbaden 2017 möglich, über das Klimaschutzprojekt die wegweisende Beschilderung für den Radverkehr im Stadtgebiet Wiesbaden umzusetzen.

Ortseingangsschilder für Radfahrer

Die neuen Schilder setzen sich aus Pfeilwegweisern, Zwischenwegweisern, Tabellenwegweisern, StVO-Zeichen und Ortseingangsschildern zusammen. An 342 Standorten wurden Pfosten und Beschilderungen komplett erneuert und an den übrigen Standorten wurden die neuen Schilder an einen vorhandenen Bestand von Pfosten montiert.

Die Bauzeit der kompletten Neubeschilderung betrug sieben Monate, die Nachabnahme der zusätzlichen Leistungen war bis Ende März 2018 abgeschlossen. Es wurden rund 360.000 Euro investiert und das geplante Budget eingehalten. ∆

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