Das Ziel sind sprechfreudige Kindertagesstätten. Verschiedenen Kitas von unterschiedlicher Träger sollen voneinander lernen und profitieren.

Das Bundesprogramm Frühe Chancen hat einen neuen Namen. Nicht wirklich. Das um 150 Millionen Euro aufgestockte Bundesprogramm Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist erlebt eine Erweiterung und Fokussierung auf die pädagogischen Handlungsfelder Inklusive Pädagogik, Alltagsintegrierte sprachliche Bildung und Zusammenarbeit mit Familien.

Brücken bilden

Bekannterweise beginnt sprachlich Bildung nicht erst in der Kindertagesstätte, sondern gleich nach der Geburt in der Familie. Genau dort setzt das neue Bundesprogramm. Die rund 30 bisher und 30 neuen in Wiesbaden geförderten „Sprach- Kitas“ legen einen hohen Wert auf eine vertrauensvolle und willkommen heißende Partnerschaft mit Familien unterschiedlicher sozialer oder kultureller Herkunft. Gelingt die Brücke zwischen der häuslichen und der kitaspezifischen Lebens- und Sprachkultur, ist das die beste Voraussetzung dafür, dass sich Kinder und Familien in Kitas wohlfühlen.

Zusammenwachsen

Damit das gelingt, fördert der Bund das Programm Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist unter anderem mit der Bereitstellung und Finanzierung einer zusätzlichen Stelle in allen teilnehmenden trägerübergreifenden Wiesbadener Kindertagesstätten: dem pädagogischen Sprachberater. Die Kita-Leitung und der Sprachberater werden zu einem Tandem – Tandem(s=, die in Verbünden zusammengefasst und im Rahen des Programms durch eine  zusätzliche „Fachberatung Sprach-Kitas“ qualifiziert und begleitet werden.

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