Bekannte und unbekannte Gesichter sind im Rahmen der Henkell Konzerte zu Gast im Marmorsaal. Die Klasse, mit der sie Ihre Instrumente spielen vereint sie und versprechen Hörgenuss.

Auch in der Saison 2018/19 wird die Henkell & Co Sektkellerei mit internationalen Solisten und Ensembles die Henkell Konzerte im Marmorsaar fortführen. Von Jahr zu Jahr immer beliebter, bietet die Konzertreihe Gelegenheit, meist junge Musiker kennenzulernen, die mit ihrem Talent bereits jetzt schon als die „Stars von morgen“ gefeiert werden. Vielfalt und Abwechslung machen den Esprit der Konzertreihe aus. Jedes Jahr aufs Neue können unterschiedliche Genres, Epochen und interessante Instrumentenkombinationen entdeckt werden. Der Vorverkauf läuft bereits ab Anfang September. Das erste Konzert ist am 16. November.

Haiou Zhang, Klavier

Das Saison-Einstiegskonzert der Henkell Konzerte gibt 2018 Haiou Zhang. Zuletzt erregte der Pianist auf internationalen Konzertbühnen große Aufmerksamkeit. Angefangen hat seine Karriere 2005/2006 mit zwei gefeierten Auftritten beim Braunschweig Classix Festival, die das breite Interesse der Öffentlichkeit auf sich zogen. Es folgten regelmäßige Einladungen zu renommierten Festivals und Engagements vieler berühmter Konzerthäuser wie dem Toronto Philharmonia Orchestra oder dem Ukraine National Symphony Orchestra. Er gibt regelmäßig Konzerte und Interviews für verschiedene Funk-? und Fernsehanstalten wie z. B. NDR oder WDR.  In Wiesbaden spielt Zhang unter anderem Debussy, Mozart, Ravel und Liszt auf dem Programm.

Tillmann Höfs, Horn / Luisa Höfs, Violine / Akiko Nikami, Klavier

Das junge Trio aus Violine, Horn und Klavier mit den Geschwistern Höfs und Akiko Nikami widmet sein Konzert der Kammermusik – mit Klängen von Mozart, Beethoven und Brahms. Luisa und Tillmann Höfs stammen aus einer Musikerfamilie und entdeckten schon sehr früh ihre Leidenschaft für die Musik. Während Luisa Höfs sich für die Geige entschied, konnte ihr Bruder erste Jugend-Erfolge mit der Trompete verzeichnen. 2011 wechselte er schließlich zum Horn und konnte damit u.a. den Deutschen Musikwettbewerb 2017 für sich entscheiden.

Luisa Höfs widmet sich seit ihrem Studium neben der Kammermusik der Alten Musik und sammelte u. a. Erfahrungen im Orchester der Jungen Deutschen Philharmonie. Inzwischen ist sie gern gesehener Gast bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der Internationalen Bach Akademie Stuttgart, oder der NDR Radiophilharmonie Hannover.

Auch Akiko Nikami, geboren in Japan, fing früh an: Mit 4 Jahren bekam sie ihren ersten Klavierunterricht. Sie studierte später an der Tokyo Universität der Künste und lebt seit 2002 in Berlin, wo sie ihr Studium an der Universität der Künste Berlin fortsetzte und abschloss. Akiko Nikami überzeugt regelmäßig bei internationalen Wettbewerben. Im Februar 2016 erschien in Japan ihre Debüt-CD Akiko Nikami plays Schumann Live. Außerdem ist sie bei zahlreichen, solistischen und kammermusikalischen Konzertauftritten in Deutschland, Polen, Tschechien, der Schweiz und Japan zu hören.

vision string quartet

2012 gegründet, hat sich das vision string quartet innerhalb kürzester Zeit unter den jungen Streichquartetten etabliert. Mit ihrer einzigartigen Wandlungsfähigkeit zwischen dem klassischen Streichquartett-?Repertoire, Eigenkompositionen und Arrangements aus den Bereichen Jazz, Pop und Rock stellen die vier jungen Musiker aus Berlin zurzeit die klassische Konzertwelt auf den Kopf.

Die Konzertformate des vision string quartets sind sehr vielseitig: von Auftritten in den großen „klassischen Konzertsälen“ wie dem Gewandhaus Leipzig, der Tonhalle Düsseldorf und dem Konzerthaus Berlin, oder auf renommierten Musikfestivals über Ballettkooperationen bis hin zu „Dunkelkonzerten“ in völliger Finsternis. Live-?Mitschnitte der Konzerte sind regelmäßig in Rundfunksendungen von NDR, SWR, BR, WDR u. a. zu hören.

Mit Werken von Beethoven, Barber und Ravel faszinieren sie das Wiesbadener Publikum mit professionellem Handwerk und Hingabe.

Duo Accordarra

Das Duo Accordarra gibt es erst seit 2015. Krisztián Palßagyi und Ivan Petricevic lernten sich während ihres Master-Solo-Studiums an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln kennen. Da gute Musikstücke für die Kombination aus Akkordeon und Gitarre nicht geschrieben wurden, erforschen und erarbeiten die beiden Musiker kontinuierlich ein neues, größeres Repertoire.

Die in technischer und akustischer Hinsicht vielfältigen Möglichkeiten dieses Ensembles gestatten einen noblen, vereinten Klang. Faszinierend: Der kompakte Aufbau des Akkordeons ermöglicht es, bis zu 10teilige Harmonien zu erzeugen mit großartiger Flexibilität in den Klangfarben und einer enormen dynamischen Bandbreite. Durch die verschiedenen Register kann das Akkordeon ein ganzes Kammerorchester nachahmen.

Vor allem Festivals gaben dem jungen Duo bislang eine Bühne, darunter die Brüser Berger Konzerte, das Musikfestival Rheinhessen u.v.m. Beide Musiker sind Stipendiaten von Yehudi Menuhin Live Music Now Köln und konzertieren solistisch, kammermusikalisch und mit Orchestern auf der ganzen Welt. Das Publikum darf sich u. a. auf Interpretationen von Vivaldi, Piazzolla und Bogdanovi freuen.

Überblick: Alle Konzerte

Haiou Zhang, Klavier am Freitag, 16. November 2018
Tillmann Höfs, Horn / Luisa Höfs, Violine / Akiko Nikami, Klavier am Freitag, 14. Dezember 2018
vision string quartet am Freitag, 18. Januar 2019
Duo Accordarra am Freitag, 15. Februar 2019

Kontakt, Tickets und Preise

Die Konzerte finden im Marmorsaal der Henkell & Co.-Sektkellerei in Wiesbaden, statt. Konzertbeginn ist jeweils um 19:30 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr. Eine Konzertkarte kostet je nach Platzierung zwischen 10,00 Euro und 28,00 Euro (zzgl. Vorverkaufsgebühr). Die Karten sind im Vorverkauf ab dem 3. September in der Tourist Information am Marktplatz erhältlich.

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