Die Meldungen sind zu kurz für einen eigenen Artikel. Zu knapp sind die Informationen. Die Recherche für uns zu aufwendig. Deshalb eine Seite ganz im Zeichen der Statistik.

10,3 Kilogramm Elektroabfall pro Kopf – Alte Waschmaschinen, Kühlschränke, Fernseher, Smartphones und Computer: 2018 wurden in Deutschland 853 000 Tonnen Elektro- und Elektronikgeräte entsorgt. Das entsprach 10,3 Kilogramm pro Person, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Welt-Recycling-Tags am 18. März 2021 mitteilt. Damit stieg der durchschnittliche Elektroabfall pro Kopf im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Kilogramm (2017: 10,1 Kilogramm). Gegenüber 2015 nahm er um knapp 1,5 Kilogramm zu.

Wertstoffhof Dotzheim, Elktroschriott

Wertstoffhof Dotzheim, Elktroschrott ©2021 Volker Watschounek

6,0 Pflegefachkräfte je 1000 Einwohner

Bei der stationären Versorgung von Covid-19-Patienten stellt nicht nur die Zahl der Intensivbetten eine wichtige Größe dar, zentral ist auch das Pflegefachpersonal, welches die Kranken versorgt. Landauf landab werden Klagen lauter, dass man gerade hier an die Grenzen stoße. Statistik: Zum 31. Dezember 2018 waren in Deutschland knapp 500000 Pflegefachkräfte einschließlich Hebammen und Entbindungspfleg in Krankenhäusern sowie Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen beschäftigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, standen in den genannten Einrichtungen 6,0 Pflegefachkräfte je 1000 Einwohner zur Verfügung. (Foto: Intensivstation ©2020 Ines Modon)

Kürbisfeld Michael Lorenzet / pixelio.de

Kürbisfeld Michael Lorenzet / pixelio.de

86000 Tonnen Speisekürbisse

Oktober, auf des Speisekarten vieler Restaurants ist sie wieder zu finden. Mal mit Sahnehäubchen, mal mit Kürbiskernen. Mal mit Kürbiskernöl: oder eben mit allen dreien. Die Kürbiscremesuppe. Ihre Basis ist immer gleich. Und dafür wurden 2019 in Deutschland 86000 Tonnen Speisekürbisse 2019 geerntet.
Orange und omnipräsent – rund um Halloween kommt man an Kürbissen nicht vorbei. Gut 86000 Tonnen Speisekürbisse wurden 2019 in Deutschland geerntet. Damit erleben die farbintensiven Früchte nicht nur wegen der Bräuche zum 31.Oktober auch weiterhin einen Boom: Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist die Erntemenge seit 2009 um 79 Prozent gestiegen. 2009 wurden rund 48 000 Tonnen Speisekürbisse geerntet. Am größten fiel die Ernte innerhalb dieses Zeitraums im Jahr 2017 aus, mit rund 92 000 Tonnen. (©2020 Michael Lorenzet / pixelio.de)

kindle, eBook ©2020 Free-Photos auf Pixabay

kindle, eBook ©2020 Free-Photos auf Pixabay

Die Frankfurter Buchmesse findet aufgrund der Corona-Pandemie als Special Edition hauptsächlich digital statt. Das Schmökern in digitalen Formaten ist längst im Alltag angekommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, kauften 6,5 Millionen Menschen in Deutschland im Jahr 2019 mindestens ein E-Book. Das waren rund 9 Prozent der Bevölkerung ab zehn Jahren. Die Zahl der E-Book-Leserinnen und Leser in Deutschland hat gegenüber 2017 um 12 Prozent zugenommen

Straßenverkehr, so wenige Tote und Verletzte wie nie

Statistik. Das durch die Corona-Pandemie bedingte geringe Verkehrsaufkommen hat sich im 1. Halbjahr 2020 auch deutlich auf das Unfallgeschehen im Straßenverkehr niedergeschlagen: Von Januar bis Juli 2020  sind in Deutschland 1281 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind das 195 Personen oder 13,2 Prozent weniger als im 1. Halbjahr 2019. Auch die Zahl der Verletzten ging um 18,7 Prozent auf knapp 148100 Personen zurück. Noch nie seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990 wurden in einem ersten Halbjahr weniger Menschen bei Verkehrsunfällen getötet oder verletzt.

Bevölkerungszahl ist leicht zurückgegangen

Am 30. Juni 2020 lebten 83,1 Millionen Menschen in Deutschland. Die Bevölkerungszahl ist damit im 1. Halbjahr 2020 um 40 000 Personen zurückgegangen ( 0,05 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war die Bevölkerung zuletzt im 2. Halbjahr 2010 gesunken ( 0,1 %).

Gesichter ©2020 Gerd Altmann auf Pixabay

Gesichter ©2020 Gerd Altmann auf Pixabay

10 Prozent sind zwischen 15 und 24 Jahre alt

Wenn es um die Zukunftsfähigkeit des Landes, den Arbeitsmarkt, Klimaschutz oder aktuell um die finanzielle Bewältigung der Corona-Pandemie geht, dann richtet sich der Blick oft auf sie: die jungen Menschen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Internationalen Tag der Jugend am 12. August 2020 mitteilt, waren von den 83,2 Millionen Menschen, die zum Jahresende 2019 in Deutschland lebten, 8,5 Millionen Menschen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren.
Die jungen, ab Mitte der 1990er-Jahre geborenen Menschen machten damit einen Anteil von 10,3 Prozent an der Gesamtbevölkerung aus.

Jugend heute: Foto Kathy Bugajsky from Pixabay

Jugend heute –  Foto: Kathy Bugajsky from Pixabay

Bis zum 25. Lebensjahr daheim

Statistik. Der Wunsch nach Selbständigkeit, ein entfernter Studienplatz oder der Berufseinstieg – die Gründe, warum junge Menschen die elterlichen vier Wände verlassen, können vielfältig sein. Doch nicht immer ziehen junge Erwachsene aus. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wohnten im Jahr 2019 von den 25-Jährigen noch mehr als ein Viertel (28 %) im Haushalt der Eltern.

Wenn die erste Wohnung wartet.

Wenn die erste Wohnung wartet. ©2020 Pixabay

Dabei bleibt festzuhalten: Söhne bleiben deutlich länger zuhause: 34 Prozent der 25-Jährigen lebten 2019 bei den Eltern, bei den Töchtern waren es 21 Prozent. Dei Ausnahme dabei bildet in Europa Luxemburg: In dem Nachbarland  zogen die Töchter vor den Söhnen aus. In Deutschland lag im vergangenem Jahr das Durchschnittsalter bei Auszug bei 23,7 Jahren – etwas niedriger als im EU-Durchschnitt

Zahl der Ehescheidungen ist 2019 gestiegen

Die Deutschen sind keineswegs Familienmüde. Laut dem Statistischen Bundesamt gab es im vergangenen Jahr 1,1 Millionen weniger Familien als vor noch 20 Jahren. Im Jahr 2019 gab es in Deutschland 8,2 Millionen Familien mit minderjährigen Kindern.

Das Statistische Bundesamt (Destatis) teilt auf Basis des Mikrozensus mit, waren das genauso viele Familien
wie 2009 – also zehn Jahre zuvor. Im Vergleich zu 1999 – also 20 Jahre zuvor – waren es 1,1 Millionen Familien weniger. In allen Familien mit minderjährigen Kindern lebten im Jahr 2019 insgesamt 29,7 Millionen Personen. Dazu zählen die Elternteile der Kinder, etwaige Geschwisterkinder (auch über 18 Jahre) und die minderjährigen Kinder selbst.

Scheidungen in Deutschland

Scheidungen in Deutschland ©2020 Pixabay

149000 Ehe-Scheidungen

Im Jahr 2019 wurden in Deutschland durch richterlichen Beschluss etwa 149000 Ehen geschieden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist die Zahl der Scheidungen gegenüber 2018 um knapp 1000 oder 0,6
Prozent gestiegen. Damit gab es erstmals seit 2012 eine leichte Zunahme an Ehescheidungen. Zum ersten Mal wurden dabei auch die Scheidungen gleichgeschlechtlicher Ehepaare erfasst: Rund 100 gleichgeschlechtliche Ehen wurden im Jahr 2019 geschieden.

14 Jahre bis zur Scheidung

Laut Bundesamt waren die geschiedenen Männer und Frauen im Durchschnitt 14 Jahre und 10 Monate verheiratet. Rund 17 Prozent sogar bereits die die Silberhochzeit hinter sich gebracht. Blicken wir zurück auf das Jahr 1995. Damals wurden Ehen noch nach 12 Jahren und 5 Monaten geschieden. Ein Grund dafür soll laut Bundesamt der niedrigere Anteil geschiedener Langzeitehen gewesen sein.


Drei Viertel der 18- bis 64-Jährigen leben von ihrer eigenen

Im vergangenem Jahr 2019 bestritten 74 Prozent der Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren in Deutschland ihren Lebensunterhalt hauptsächlich durch ihre eigene Erwerbstätigkeit. Das waren laut dem Statistischem Bundesamt 37,8 Millionen Personen. Unterschiedlich hoch waren die Anteile bei Männern und Frauen: 80 Prozent der Männer und 68 Prozent der Frauen zwischen 18 und 64 Jahren lebten überwiegend von ihrer Erwerbstätigkeit.

Festival der jungen Filmszene ©2020 tommy pixel auf Pixabay

Fotografen  ©2020 tommy pixel auf Pixabay


Zahl der Verkehrstoten auf Tiefststand

Im Jahr 2019 sind in Deutschland 3046 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen gestorben – das ist der niedrigste Stand seit mehr als 60 Jahren. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, starben 2019 im Straßenverkehr 7 Prozent oder 229 Menschen weniger als im Vorjahr. Die Polizei zählte insgesamt 2,7 Millionen Verkehrsunfälle auf deutschen Straßen − so viele wie noch nie seit 1991 (für 1991 liegt erstmals die Zahl der Unfälle für Deutschland nach dem heutigen Gebietsstand vor).

Bei rund 11 Prozent der Unfälle wurde ein Mensch getötet oder verletzt. Die Zahl der Verletzten ist 2019 gegenüber dem Vorjahr um 3,0 Prozent auf 384 000 Menschen zurückgegangen.

Zahlen, Daten, Fakten – bunte Themen aus dem Feld der Statistik lesen Sie hier.

Die offizielle Internetseite des Bundesamtes für Statistik finden Sie im Internet unter www.destatis.de.

 

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