Wind und Regen zum Rosenmontag. Nachdem sich in der Regenpause hunderte Frauensteiner auf die Straße trauten, trotzen sie in Frauenstein später dem Regen.

Am Montagmorgen beim Blick aus dem Fenster sah es düster und nach einem stürmischen und nassen Rosenmontagszug aus. Als sich dann gegen 13 Uhr die Sonne zeigte, freuten sich die Herzen vieler Fastnachter, die sich inzwischen auf der Kirschblütenstraße eingefunden hatten. Die Haltestelle „Burg“ war wieder fest in der Hand der Dorfjugend. Immer mehr entledigten sich inzwischen der unschönen Plastikfolien. Vereinzelt hielten ein paar Rosenmontagsbesucher aber daran fest. Wie sich später zeigte, zurecht.

Wikinger, auch in Frauenstein

Mit Einzug des Rosenmontagszug am Platz unterhalb der Burg Frauenstein setzte der Regen wieder ein. Den Mitgliedern des nicht eingetragener Vereins die Bappkappe war das egal. Seit Weiberfassenacht treiben sie als wilde Wikinger leicht bekleidet in der Gegend ihren Schabernack. Hatten sie bereits am Samstag oder Sonntag mit dem kühlen Nass von oben gerechnet, so stand er ihnen am Rosenmontag gut zu Gesicht. Als Wikinger verkleidet ließen sich nicht aus der Ruhe bringen, schoben immer wieder ihr Konfetti-Katapult in Position und feuerten, eine Salve nach der anderen. Wer dachte, sich einfach weg ducken zu können, den überraschten die fitten Wikinger mit zwei Hände voll Konfetti und Nachlaufen. Nicht so beim Dacho-Vorsitzenden Simon Rottloff. Sprichwörtlich nah er die Beine in die Hand und machte sich aus dem Staub. Chapeau. 

Flickr Album Gallery Pro Powered By: Weblizar

Sie möchten keinen Beitrag mehr verpassen und stets aktuell informiert sein? Dann bestellen Sie doch gleich unseren Newsletter oder folgen uns auf Twitter, Instagram und werden Sie Fan von Wiesbaden lebt!