Noch dauert es, bis alle Nutzer die Preiserhöhung im Geldbeutel spüren. Spätestens nach dem 9-Euro-Ticket spüren alle die neuen Fahrpreise. Der RMV erhöht zum 1. Juli die Preise.

Der Rhein-Main Verkehrsverbund erhöht zum 1. Juli die Fahrpreise und wenige werden es mitbekommen. Viele haben das 9-Euro-Ticket und werden es gar nicht merken. Das gilt auch in Wiesbaden. Insbesondere Einzelfahrten werden teuerer. Abos und Sammelkarten bleiben im Preis stabil. Also nicht wundern, wenn Sie ab 1. Juli für eine Einfahrt mit Bussen und Bahnen 3,20 Euro bezahlen. Das wirkt sich bei einzelnen Ticketprodukten auch auf das für Wiesbaden und Mainz geltende Tarifgebiet 6500 aus.

Unveränderte Ticketpreise

Unverändert in der RMV-Preisstufe 13 für Wiesbaden und Mainz bleiben die Preise für das Abonnement und das 9-Uhr-Abonnement. Auch das Schülerticket Hessen sowie das Seniorenticket Hessen kosten weiterhin 365 Euro pro Jahr. Ebenfalls unverändert bleibt in Wiesbaden und Mainz der Preis für die besonders beliebte Sammelkarte. Die fünf Einzelfahrscheine im „Vorratspack”, die nun über 27 Prozent Preisvorteil gegenüber dem Kauf von Einzelfahrscheinen bieten, kosten auch nach dem 1. Juli unverändert 11,50 Euro für Erwachsene und 6,75 Euro für Kinder. Von der Preisstabilität profitieren darüber hinaus die Nutzer des Veranstaltungstickets, das ESWE Verkehr jedes Jahr zu zahlreichen öffentlichen Festen anbietet. Auch hier bleibt der Fahrpreis von 4,60 Euro (Kinder 2,70 Euro) für eine kombinierte Hin- und Rückfahrt beim Alten.

20 Cent mehr

Tarifanpassungen gibt es hingegen unter anderem bei den Einzelfahrscheinen sowie den Tages-, Wochen- und Monatskarten. Die einfache Fahrt kostet dann in Wiesbaden und Mainz ab dem 1.. Juli neu 3,20 Euro statt wie bisher 3,00 Euro. Der Preis für eine Tageskarte wird um 0,40 Euro (von 6,00 Euro auf 6,40 Euro) angehoben. Die Wochenkarte kostet dann 26,40 Euro statt bislang 25,70 Euro. Monatskarten werden nach der Tarifanpassung um 2,40 Euro teurer (89,70 Euro statt bislang 87,30 Euro).

Ausgenommen von allen Preisanpassungen ist selbstverständlich auch das bundesweit gültige 9-Euro-Ticket, das noch für die Monate Juli und August erhältlich ist.

Hintergrund

Die Inflation macht auch beim Bahnfahren nicht Halt. Darüber hinaus sind in den vergangenen Jahren die Kosten für Fahr-, Service- und Werkstattpersonal deutlich angestiegenen. Der Anstieg der relevanten Kostenfaktoren beträgt im Zeitraum 2017 bis 2021 2,4 bis 7,4 Prozent. RMV-weit erhöht sich das Tarifniveau jetzt einmalig um durchschnittlich 3,9 Prozent.

Foto oben ©2022 Wiesbaden lebt!

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Die Internetseite der ESWE Verkehrsgesellschaft finden Sie im Internet unter www.eswe-verkehr.de.

 

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