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Rhine River Rhinos, Mannschaftsfoto der Wiesbadener Rollstuhlbasketballer beim Rhine River Rhinos triumphieren im Euro Cup in Izmir.

Rhine River Rhinos triumphieren im Euro Cup

Die Rhine River Rhinos haben sich mit beeindruckender Leistung für die Finalrunde der Euro Cup 1 qualifiziert. In der Vorrunde im türkischen Izmir fegten sie die Konkurrenz regelrecht vom Parkett.

Volker Watschounek 4 Wochen vor 0

Das Erreichen der Finalrunde im Euro Cup ist ein weiterer Meilenstein in der Vereinsgeschichte der Rhinos: ab 25. Apriol in Giulianova.

Die Freude bei den Rhine River Rhinos war und ist grenzenlos! Die Rhinozerosse qualifizieren sich eindrucksvoll für die Finalrunde der Euro Cup 1 im italienischen Giulianova. Im Finale der Vorrunde im türkischen Izmir, fegten sie im Endspiel die Hyeres Handi Baskets aus Frankreich mit 73:48 vom Parket. 

Euro-Cup Vorrunde: Rhine River Rhinos – Izmir BBS/London Titans/Hyeres Handi Baskets/Hyeres Handi Baskets (2. Spiel) Für die Rhine River Rhinos punkteten #5 Michael Paye (17/14/21/16P), #6 James Palmer (0/4/0/0P), #10 Mojtaba Kamali (9/9/8/6P), #12 Gijs Even (7/17/7/14P), #17 Nico Dreimüller (7/8/4/12P), #18 Christopher Huber, #19 Puisand Lai (0/2/0/0P), #24 Arinn Young (18/18/16/11P) und #25 Kei Akita (10/11/12/14P)

Nach der strapaziösen Anreise an die türkischen Mittelmeerküste, mussten die Rhinos sich gleich am Morgen dem Gastgeber Stelen. Gegner ihn der Euro Cup 1 Vorrunde, Gruppe A, Izmir BBS stellen. Im ersten Viertel hatte Izmir noch hauchdünn die Nase vorn und gewann mit 18:17. Dann aber starteten die Rhinos durch und gewannen das zweite Viertel mit 14:12 und gingen mit einer ein Punkte Führung in die Pause. Im dritten Viertel, in den zurückliegenden Spielen am häufigsten eines der stärksten Viertel, stellten sie die Weichen für den ersten Sieg. 17:8 gewannen sie das dritte Viertel und führten schon mit zehn Zählern. Auch das letzte Viertel gewannen sie ebenfalls und schlugen den Gastgeber mit 68:55. Arinn Young wurde mit 18 Punkten beste Werferin bei den Rhinos. 

Arinn Youn beste Werfeerin

Im zweiten Spiel der Rhinos ging es gegen die London Titans. Die Titans hatten schon eine Niederlage in den Knochen und waren auch nicht in der ganzen Mannschaftsstärke angereist. Von Beginn an marschierten die Rhinos ihrem zweiten Sieg entgegen. Waren die ersten beiden Viertel noch weitestgehend ausgeglichen, zündete der Rhinos Turbo wiederum im dritten Viertel. Dieses gewannen sie eindrucksvoll mit 20:8, was in diesem Spiel schon die Vorentscheidung sein sollte. Letztlich gewannen sie diese Begegnung deutlich mit 83:52. Da Gastgeber Izmir BBS auch ihr zweites Spiel verloren hatte, stand fest, dass die Rhinos um den ersten Platz spielen werden. Bester Werfer bei den Rhinos wurde wieder einmal Arinn Young. 

Eine Niederlage in Izmir

Am frühen Samstagmorgen 09:00 Uhr Ortszeit ging es dann zum ersten Mal gegen die Hyeres Handi Baskets. Die Franzosen waren nicht nur hell wach, sondern mit den Rhinos auch auf Augenhöhe. Nach zehn gespielten Minuten gingen die Rhinos mit einem Punkt weniger in die erste Viertelpause. 19:20 stand es aus Rhinos Sicht. Im zweiten Viertel legten die Wiesbadener einen kleinen Zwischenspurt ein. Sie Gewannen die zweiten zehn Minuten mit 19:10 und gingen mit einer soliden, aber nicht beruhigenden acht Punkteführung in die Pause. Das Team von der französischen Mittelmehrküste kam wie ausgewechselt aus der Umkleide. Zunächst kämpften sie sich mit einem gewonnenen dritten Viertel zurück ins Spiel und gingen mit lediglich drei Punkten Rückstand ins letzte Viertel. Eindrucksvoll kämpften sie in den letzten zehn Spielminuten weiter und kurz vor Ende dieses Krimis sogar an den Rhinos vorbei. Mit 23:18 verloren Wiesbadens Rollstuhlbasketballer das letzte Viertel und letztendlich auch das Spiel mit 70:68: die erste Niederlage im Turnier für die Rhine River Rhinos.

Mehr Glück beim zweiten Spiel

Dadurch das Hyeres und Wiesbaden schon für das Finalspiel qualifiziert waren, kam es am späten Samstagnachmittag zur zweiten Auflage der Begegnung an diesem Tag. Im Finalspiel des Euro Cup 1 Spieltages zeigten die Rhinos ein komplett anderes Gesicht. Sichtlich ausgeruht, zielstrebig und konzentriert, legten die Dickhäuter den großen Gang ein und lehrten den Hyeres das Fürchten. War der Spielstand nach zehn gespielten Minuten beim zwischenstand von 14:10 für die Rhinos noch recht eng, zogen sie in der Defensive jetzt an. Mit einem 16:8 im zweiten Viertel legten sie die Basis für den 30:18 Halbzeitstand – beinahe schon für eine Vorentscheidung.

Für die Finalrunde qualifiziert

Auf Grund des Spielverlaufs am frühen Morgen des Spieltages, waren die Rhinozerosse vorgewarnt! Entsprechend konzentriert gingen sie in die zweite Spielhälfte. Um bei den Hyeres nicht die Hoffnung aufkeimen zu lassen, das Spiel noch einmal drehen zu können, verteidigten die Rhinos weiterhin auf hohem Niveau und entschieden diese dritte Viertel zum Spielstand von 51:32 und sorgten somit schon für die Vorentscheidung in diesem Spiel. Sichtlich ratlose Hyeres, die nun auch noch mit ihrem Wurf-Pech haderten, mussten sich somit den Rhine River Rhinos mit 73:48 geschlagen geben. Auch in diesem Spiel wurde Michael Paye der beste Werfer der Dickhäuter, doch punkteten auch Mannschaftskapitän Gijs Even, Nico Dreimüller, Arinn Young und Kei Akita zweistellig. Eine Top Leistung der Rhinos und ein verdienter Einzug in die Finalrunde des Euro Cup 1 die vom 25. – 28.04.2024 in Italien stattfindet.

Foto oben ©2024 Ana Sasse

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Die Internetseite der Rhine River Rhinos finde Sie unter rhine-river-rhinos.de.

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Geschrieben von

Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.