Mark Beneckes jüngstes Programm heißt „Blutspuren“ und es ermöglichte dem Publikum einen atemstockenden Einblick in die Arbeit eines der bekanntesten und erfolgreichsten Kriminalbiologen der Welt.

Ihm geben die Toten ihre Geheimnisse preis, die sie sonst vielleicht für immer mit ins Grab genommen hätten. Dabei ersetzen Sehen und Wahrnehmen nicht das Messen von Spuren. Aber welche Spuren nehmen wir wahr? Beim Weg durch den Bahnhof nahm Mark Benecke ‚Blühstreifen‘ wahr, die am Gleisende vorhanden sind und er fragte sich, warum die Stadt Wiesbaden diese dort anpflanzt. Benecke zeigte dem Publikum, welche Spuren zu erkennen waren und wie die meisten Menschen diese Spuren dokumentieren. Genau durch diese Wahrnehmungen entstanden unterschiedlichste und somit ungenaue Ergebnisse für Ermittlungen.

Auffälliges im Wiesbadener Bahnhof

ICEs küssten sich im Bahnhofsgleis, am Nachbargleis stand ein grimmig schauender Zug, der den beiden ICEs zuschaute. Staubsammeleinrichtungen im Bahnhof erwogen den Anschein, dass diese Dekoration bewusst im Bahnhof platziert wurde. Benecke versuchte, das Publikum beim Sehen und Deuten von Zusammenhängen ein paar Anregungen zu geben. Beweise konnte er jedoch nur durch detailliertes Messen feststellen.

Untersuchungsmöglichkeiten

Mark Benecke berichtete darüber, dass es 25 naturwissenschaftliche Untersuchungsmöglichkeiten gibt, viele aber nur durch Messergebnisse zu Beweisen führen. Er erstaunte das Publikum erneut mit seiner Art, Zeichen an den leblosen Körpern zu deuten. Kleinste Blutstropfen und deren Bewegung und andere DNA-Spuren brachten ihn oft auf die Fährte von Verbrechern. Fliegen und Maden verrieten ihm Details zu Tatzeitpunkt und Tatort.

Erneut ausverkauft

Die Vorträge von Dr. Mark Benecke, dem Herrn der Maden sind beim Publikum sehr beliebt, auch wenn sie nichts für schwache Nerven sind. Wahnsinnig interessant und voller erstaunlicher Details über seine Arbeit als Kriminalbiologe. Auch die Nähe zu seinem Publikum stellte er wieder unter Beweis, signierte Bücher und Haut, und ließ sich auf Selfies festhalten. Wen wunderte es da, dass auch diese Veranstaltung am letzten Freitag schneller ausverkauft war, als ein Blutstropfen gerinnt.

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