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SV Wehen Wiesbaden

SVWW fordert den Tabellenzweiten MSV Duisburg

Der SVWW empfängt am Samstag den Tabellenzweiten MSV Duisburg in der BRITA Arena. Mit späten Toren, starken Jokern und viel Selbstvertrauen will Wiesbaden im Spitzenspiel der 3. Liga ein Zeichen setzen und den Abstand auf Rang zwei verkürzen.

Avatar-Foto Bela Rettich 2 Stunden vor 0

Die BRITA Arena wird brennen. Der SVWW will zeigen, dass er den Aufstiegskampf ernst meint – und dass er Spitzenspiele gestalten kann.

Die BRITA Arena atmet Vorfreude. Der SVWW empfängt am Samstag um 14 Uhr den MSV Duisburg. Rang sieben trifft auf Rang zwei. 38 Punkte gegen 43. Es geht um Abstand – und um ein Zeichen und der SV Wehen Wiesbaden hat zuletzt geliefert.

Drei Siege, ein Remis, eine Niederlage stehen in der Bilanz. Beim 2:0 gegen den 1. FC Schweinfurt 05 zeigte die Mannschaft, wie sie Spiele kontrolliert und im richtigen Moment zuschlägt. Doch nun wartet ein anderes Kaliber. Duisburg reist mit viel Selbstvertrauen an, gewann zuletzt 4:2 gegen den SC Verl und mischt als Aufsteiger ganz oben mit.

Späte Treffer als Waffe

Cheftrainer Daniel Scherning blickt mit klarem Fokus auf das Spitzenspiel. „Wir haben in den letzten acht Spielen neun Tore ab der 70. Minute geschossen“, sagt er. „Unsere Physis hilft uns. Wir glauben bis zum Schluss an uns. Und unsere Wechsel bringen Energie.“

Der SVWW dreht Spiele, wenn andere nachlassen. Die Einwechselspieler greifen ein, setzen Impulse, entscheiden Partien. „Die Jungs müssen im Kopf bereit sein“, betont Scherning. „Sie sollen sofort Einfluss nehmen.“ Genau diese Mentalität prägt den Auftritt der Wiesbadener in dieser Saison.

Körperlichkeit trifft Galligkeit

Doch Duisburg kommt mit Wucht. „Der MSV ist physisch stark“, sagt Scherning. „Sie dominieren über Zweikämpfe und Standards.“ Besonders im Strafraum wird es eng. Mit Lex-Tyger Lobinger wartet ein klassischer Boxspieler, dazu gefährliche Distanzschützen. „Sie haben im Winter noch einmal Qualität geholt. Das zeigt ihre Ambitionen.“

Der SVWW bereitet sich intensiv vor. Das Trainerteam trainiert Umschaltmomente, schärft Abläufe nach Ballverlust und Ballgewinn. „Das Spiel zwischen den Strafräumen wird ausgeglichen“, erklärt Scherning. „Aber die Mannschaft, die in der Box besser ist, wird gewinnen.“

Personal und Haltung

David Suarez kehrt als Option zurück in den Kader. Simon Stehle, Orestis Kiomourtzoglou und Florian Stritzel fehlen weiter. Trotzdem blickt der SVWW nach vorn. Die Mannschaft weiß, dass schwierige Phasen kommen werden. „Wir müssen dagegenhalten“, fordert Scherning. „Das ist eine Herausforderung, auf die wir uns freuen.“

Symbolfoto ©2026 Volker Watschounek

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