Ein halbes Jahrhundert ist es her, dass Woodstock-Mit-Organisator Michael Lang mit dem Milchbauer Max Yasgur, auf seiner Wiese standen: Etwa 70.000 Dollar hat er dafür bezahlt: Für das Festival, das die Basis der Love + Peace Revue ist.

Der Geist von Woodstock war geboren und er lebt. 2013, gut fünf Jahre im Voraus kam Achim Dürr der Gedanke. Er schlief mit John B. Sebastians Song I Had A Dream ein und wachte damit wieder auf erzählt der früher Drummer der Hoochie Coochie Blues Band.

Die Idee hat sich verselbstständigt. Er brauchte nicht lange zu suchen, fand auf Anhieb Mitstreiter. Und so standen am Freitagabend in der Christian-Bücher-Halle zum Beispiel Ali Neander und Peter „Osti“ Osterwold von den Rodgau Monotones oder Olaf Mill von der Band Flatsch! mit auf der Bühne – bei der nicht nur die Musik, sondern auch die Geschichte von damals erzählt wurde, von Radio-Moderatior Volker Rebell.

„Ich bin Bauer, ich weiß nicht, wie man zu 20 Menschen gleichzeitig spricht, geschweige denn zu einer Menge wie dieser. (…) Aber ihr habt der Welt bewiesen, dass eine halbe Million Kinder – und ich nenne euch Kinder, denn ich habe Kinder, die älter sind als ihr – zusammenkommen können und drei Tage lang Spaß und Musik und nichts anderes als das haben können.“

Max Yasgur, Mit-Organisator

Auch wenn die Übergänge zwischen einzelnen Szenen manchmal holprig wirken. Die Musik trägt die Revue. Sie ist ein großer Spaß. Auch weil sich jeder bei allem Respekt vor den tollen Songs von Jimi Hendrix, Janis Joplin, The Who, Santana, Joe Cocker, aber auch Arlo Guthrie, Joan Baez und Richie Havens und all den Anderen, ironische Brechungen erlaubt und das Hippietum auch mal gerne auf die Schippe genommen wird. So wie auch bei ganz wenigen Besuchern, die etwa mit Perücke und Schlaghose erschienen sind. Die Blume fürs Haar war unter den Frauen Standard.

Impressionen aus der Christian-Bücher-Halle

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Energy Rock, Rückblick

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