Die Corona-Infektionszahlen steigen schneller als vermutet. Der Präsident des Robert Koch-Instituts Lothar Wieler spricht von einer sehr ernsten Situation.

Anne Will ist zurück. Nach einer kleinen Verschnaufpause ist die Talkerin am Sonntagabend wieder auf den TV-Bildschirmen der Nation zu sehen. Nachdem inzwischen in rund 2500 Landkreisen und Städten die Corona-Ampel rot zeigt, ist das Thema am 25. Oktober gesetzt. Pünktlich um 21:45 Uhr spricht sie mit ihren Gästen über die Corona-Pandemie und die derzeit hohen Infektionszahlen in Deutschland.

Anne Will, kurz gefasst

Corona – Die steigenden Infektionszahlen 
Wann: Sonntag, 25. Oktober 2020, 21:45 Uhr
Wo: ARD – Das Erste
Wiederholung: 26.10. und 27.10 sowie 1. und 2. November im Programm der Sendeanstalten der ARD

Mit dabei ist Kaschlin Butt, die Leiterin des Wiesbadener Gesundheitsamtes. Außerdem mit am Tisch Armin Laschet (CDU, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen), Michael Müller (SPD, Regierender Bürgermeister von Berlin), Gerhart Baum (FDP, Bundesinnenminister a.D.),  Helga Rübsamen-Schaeff (Virologin, Gründungs-Geschäftsführerin des Wuppertaler Biotechnologieunternehmens AiCuris) und Julian Nida-Rümelin (Professor für Philosophie und politische Theorie an der Ludwig-Maximilians-Universität).

Interview mit Kaschlin Butt

Das Interview stammt von Ende Mai.

Zur Person Kaschlin Butt

Zu ihrem Amtsantritt in Wiesbaden 2016 sagte Butt: Die Gesundheitsämter verfolgen sehr verantwortungsvolle gesellschaftliche Aufgaben, schließlich sind sie Teil des sozialen Sicherungssystems. Die promovierte Medizinerin studierte an der an der Universität zu Lübeck Humanmedizin. Nach dem Studium wird Butt Fachärztin für Öffentliches Gesundheitswesen. In der Hansestadt Lübeck leitete sie den Kinder- und Jugendärztlichen Dienst und die Impfstelle im Gesundheitsamt. 2014 wird sie stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes Lübeck. 2016 wechselt sie als Leiterin zum Gesundheitsamt Wiesbaden.

Hintergrund

Viele Gesundheitsämter schlagen Alarm, einige können die Kontaktnachverfolgung nicht mehr leisten. Für den Ferienort Berchtesgaden hat die bayerische Landesregierung die Notbremse gezogen und das Alltagsleben nahezu komplett runtergefahren. Die Sorge steigt, dass dies auch anderen Städten und Landkreisen in Deutschland droht. Ein Blick in europäische Länder wie Frankreich, Irland, Spanien oder Tschechien zeigt, wie die Regierungen dort auf die steigenden Infektionszahlen reagieren: Die strengen Maßnahmen reichen von Ausgangssperren bis zum gefürchteten Lockdown. Welche Maßnahmen können die zweite Corona-Welle nun noch stoppen? Muss Deutschland mit drastischeren Mitteln gegen die Pandemie vorgehen? Braucht es ein besseres und gemeinsames Vorgehen von Bund und Ländern? (Foto: Privat und ARD)

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Die offizielle Internetseite von Anne Will finden Sie unter daserste.ndr.de.


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