1259 Impfdosen sind am Montag am Rhein-Main Congress-Center (RMCC) angekommen. Impfdosen, die vom 19. Januar bis zum 5. Februar für zum Impfstart zur Verfügung stehen.

Die Absperrgitter stehen. Sie weisen den Impflingen den Weg zum richtigen Eingang des Impfzentrums im RMCC. Bis zum Betreten der Halle Nord geht es beim Impfstart am Dienstag nur einzeln und nacheinander voran. Einlass ins RMCC erhalten nur Personen mit der Registrierungsbestätigung vom Land – E-Mail oder Schreiben. Nach der Temperaturmessung und dem offiziellem Check-In verteilen sich die Senioren in der Halle-Nord auf zwei Impfstraßen. Der gesamte Bereich vom Eingang bis zu der Ruhezone ist sehr großzügig bemessen.

Temperatur-Scan

Temperatur-Scan im Impfzentrum ©2021 Volker Watschounek

Nur mit Termin

Zugelassen werden nur Personen, die sich über die Hotline oder übers Internet für die Impfung angemeldet haben, – die zu einer der folgenden Gruppen zählen: (1) Älter als 80 Jahre; (2) Personen die in Alten-und Pflegeeinrichtungen betreut werden, (3) Beschäftigte in stationären Pflegeeinrichtungen, (4) Beschäftigte in ambulanten Pflegediensten, (5) Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Infektionsrisiko. Es ergibt keinen Sinn, ohne Termin zum Impfzentrum zu kommen. Die Zahl der im RMCC vorhandenen Impfdosen ist genau auf die Zahl der Anmeldungen abgestimmt – und beträgt für Tag Eins 288.

Anamese ud Beratung

Anamnese und erste Aufklärung / Beratung im RMCC ©2021 Volker Watschounek

Temperaturmessung

Nach der Temperaturmessung und dem Check-in werden die zur Impfung zugelassenen Personen ausführlich von einem qualifizierten Arzt beraten. Dabei geht es um die persönliche medizinische Vorgeschichte – Allergien, Medikamente, allgemeines Wohlbefinden – als auch um alle Fragen rund um die Impfung. Des Weiteren klären die Ärzte über die soweit bekannt Risiken auf.  Bekannt ist, dass es bis zu 48 Stunden nach der Impfung zu Lokal- und Allgemeinreaktionen kommen kann. Die am häufigsten berichteten Impfreaktionen waren Schmerzen an der Einstichstelle, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen und Frösteln, Gelenkschmerzen, Fieber und Schwellung der Einstichstelle. Deutlich häufiger treten Übelkeit und Rötung der Einstichstelle auf. Gelegentlich kann es außerdem zu Lymphknotenschwellungen, Schlaflosigkeit, Schmerzen in Arm oder Bein, Unwohlsein und Juckreiz an der Einstichstelle kommen.

Impfkabine mit Impfliege

Impfkabine mit Impfliege ©2021 Volker Watschounek

Impfung

Wenn Sie von sich selbst wissen, dass sie auf etwa bei früheren Impfungen oder auch anderen Spritzen ohnmächtig geworden sind oder zu Sofortallergien neigen, ist es wichtig, dass sie die Impfärztin darüber in Kenntnis setzen. In der Regel fragen Ärzte dies, um sicherzugehen, noch einmal ab. Sollten sie dies mit einem klaren „Ja“ beantworten können, empfehlen wir Ihnen, die letzte Impfkabine in der Impfstraße aufzusuchen. Nur in dieser Kabine ist befindet sich eine Liege, auf der Sie gegebenenfalls wieder zu Kräften kommen können. Der gesamte Prozess bis zum Nadelstich dauert in etwa 15 Minuten.

Auch wenn sie Spritzen und Impfungen gut vertragen, gilt, dass sie sich nach der Impfung Zeit nehmen und in sich hineinhorchen sollten. 30 Minuten sollten sie dafür veranschlagen. In der Halle Nord des RMCC wurde hierfür eignes eine Ruhezone eingerichtet. Fühlen sie sich gut, weisen große Schilder den Weg zum Ausgang. Nach 45 Minuten im Impfzentrum können Sie sich wieder auf den Heimweg machen.

Ruhezone

Ruhezone ©2021 Volker Watschounek

Zu beachten

Masern, Mumps oder Röteln – wer gerade gegen Corona geimpft ist, sollte zu anderen Impfungen ein Abstand von mindestens 14 Tagen einhalten. Das heißt, wenn sie die erste Impfung erhalten haben, folgt nach 2 bis 3 Wochen die Corona-Auffrischung – und frühestens zwei Wochen danach die nächste Schutzimpfung. Ferner gilt, dass sich Impflinge nach der Impfung nicht besonders schonen müssen. Sollten nach der Impfung Schmerzen oder Fieber auftreten, helfen schmerzlindernde/fiebersenkende Medikamente (z. B. Paracetamol).

Wegweiser zum Ausgang im Impfzentrum

Wegweiser zum Ausgang im Impfzentrum ©2021 Volker Watschounek

Impfung zu Hause

Wer die eigene Wohnung nicht mehr so einfach verlassen kann, muss leider Geduld haben. Zum einem stehen in den nächsten drei Wochen für Hessen nur 60000 Impfdosen bereit, Impfdosen, die in drei Chargen jede Woche ausgeliefert werden. Zum anderen ist der aktuell eingesetzte Impfstoff von BioNTech und Pfizer ausgesprochen empfindlich. Er kann nicht ohne weiteres von Haus zu Haus transportiert werden. Da aber absehbar, dass zeitig auch andere Impfstoffe zur Verfügung stehen, ist davon auszugehen, dass bald mit der Impfung in den eigenen vier Wänden begonnen wird.

Ältere Coronavirus Nachrichten aus Hessen.

Die Internetseite des Robert-Koch-Instituts mit Fallzahlen finden Sie unter www.rki.de.

 

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