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Dr. Gerhatd Obermqyr serviert beim Erstie Dinner als Vorspeise eine Kürbiscreme-Suppe.

Hochschule Rhein-Main: Volles Haus beim Ersti-Dinner!

Damit kann nicht einmal ein Sterne-Restaurant aufwarten. Was zuerst wie ein PR Gag klingt, war am Mittwochabend Wirklichkeit. In der Mensa am Kurt-Schumacher Ring haben Persönlichkeiten der Stadtgesellschaft und Hochschule rund 200 Studierenden ein 3-Gänge-Menü serviert.

Volker Watschounek 1 Jahr vor 0

Studenten schreiten über den roten Teppich. Sekt oder Orangensaft? In Wiesbaden ist das beim Ersti-Dinner inzwischen Programm. Serviert wird als  ein 3-Gänge-Menü für zwei Euro.

Mittwochabend, 19:00 Uhr. Der Campus der Hochschule Rhein-Main am Kurt-Schumacher-Ring wirkte wie ausgestorben. Nicht ganz, vor der dem Gebäude der Hochschulmensa war endlich wieder ein roter Teppich ausgerollt. Der Weg hinein flankiert von bunten Lichtern. Anders als zu den gewohnten Essenszeiten sind die Studierenden in Empfang genommen worden, wurden sie wahlweise mit einem Glas Sekt oder Orangensaft Willkommen geheißen – 2192 sind es in diesem Wintersemester, knapp 1750 davon am Standort Wiesbaden, gut 200 beim Ersti-Dinner in der Mensa! (Wiesbaden lebt! berichtete)

Drei-Gänge-Menü: Vorspeise – Kürbiscreme-Suppe, Hauptspeise Rindergulasch mit Spätzle und Rotkraut, als vegetarische Alternative Tortellini mit Spinat und Ricotta, Nachspeise Schokoladenkuchen mit Vanillesauce.

Damit kann nicht einmal ein Sterne-Restaurant aufwarten. Was wie ein PR Gag klingt, war Wirklichkeit. Mehr als 200 Studierende haben das Angebot angenommen und sich in der Mensa zum Kennenlernen und Austauschen getroffen. Bei schummrigem Licht und stimmungsvoller Lounge-Musik von Melissa Muther und Lennart Allkemper herrschte an eine gelungene Wohlfühathmosphäre. Unter die Studierenden hatten sich auch Erstsemester der Hochschule Fresenius gemischt. Sie seien vor etwa vier Wochen auf der Erstsemesterparty im Schlachthof darauf aufmerksam geworden und hatten sich den Termin in den Kalender eingetragen. Schließlich gebe es kaum eine bessere Gelegenheit, für ein interdisziplinäres Kennenlernen auf so hohem Niveau. Unter die Studierenden hatten sich Persönlichkeiten der Wiesbadener Stadtgesellschaft und Hochschule gemischt.

Hoch qualifizierte Service-Kräfte

15 Minuten nach dem offiziellen Sektempfang standen sie Spalier, um von den Köchen der Hochschule die Kürbiscreme-Suppe in Empfang zu nehmen. Wie eifrige Bienen flitzten in diesem Jahr Prof. Dr. Andreas Brensing, Vizepräsident der Hochschule RheinMain, Andreas Guntrum, Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden, Prof. Dr. Christiane Jost, Vizepräsidentin der Hochschule RheinMain, Dr. Martin Lommel, Kanzler der Hochschule RheinMain, Christine Lutz, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der IHK Wiesbaden, Geschäftsführerin Bildung, Oberbürgermeister Gerd-Uwe Mende, Thomas Michel, Erster Vorsitzender der Wiesbaden Stiftung, Dr. Gerhard Obermayr, Stadtverordnetenvorsteher, Dr. Walter Seubert, Leiter der Hessischen Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit, Prof. Dr. habil. Lilia Waehlert, Gründungspräsidentin der Charlotte Fresenius Hochschule, Prof. Dr. Eva Waller, Präsidentin der Hochschule RheinMain, sowie Konrad Zündorf, Geschäftsführer des Studierendenwerks Frankfurt am Main zwischen den Tischreihen hindurch, um die Kürbiscremesuppe zu servieren und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Studentenleben

War der erste Gang vorüber, flachste Wiesbadens OB, dass die Service-Kräfte gleich wieder am Anfang damit beginnen könnten, die leeren Suppenschalen abzuräumen. Mit bedacht ließ man den Erstsemestern aber ein wenig Zeit, sich untereinander auszutauschen. Nicht nur untereinander. Beim Service hatten Guntrum, Obermayr & Co erste Kontakte geknüpft und sich in der Servierpause zu verschiedenen Erstsemestern an verschiedene Tische gesellt. Andreas Guntrum saß nach der Vorspeise etwa am Tisch von Marie und Maja. Beide studieren an der Hochschule Rhein-Main Soziale Arbeit. Beide sind zum Semesterstart nach Wiesbaden gezogen. Maja aus dem Saarland, Marie aus dem Rheingau. Beide erzählten, dass es ziemlich schwer gewesen sei, eine entsprechende Wohnung oder ein entsprechendes WG-Zimmer zu finden. Dass Marie mit ihrem Freund zusammen suchte, änderte daran auch nichts. Der Markt an bezahlbaren Zwei-Zimmer-Wohnungen ist sehr klein, wenn nicht ausgeschöpft. In der wachsenden Studentenstadt Wiesbaden gilt das auch für 1-Zimmer-Wohnungen und WG-Zimmer. 310 Euro bezahle Maja aus dem Saarland jetzt dafür. Warm! 550 eine andere Studentin. All inklusive, mit Internet, Telefon und Nebenkosten.

Aus dem Nähkästchen

Aber nicht nur die Erstsemester berichteten von sich. Auch die Prominenten erzählten die eine oder andere Geschichte. OB Gert-Uwe Mende, Student in Gießen, arbeitete neben dem Studium lieber als Freier Redakteur und schrieb mehr Zeilen, als dass er Teller trug. Stadtverordnetenvorsteher Dr. Gerhard Obermeyer hat gebrauchte Autos verkauft. Die Präsidentin Prof. Dr. Eva Waller, Studentin der Rechtswissenschaften in Göttingen, hat sich voll und ganz aufs Studium konzentriert. Was nicht zu heißen hatte, dass sie die Göttinger Kneipenszene nicht ebenso gut kannte, wie andere. Gekellnert hat Waller dann während des Referendariats, ein toller Ausgleich und eine gute Gelegenheit um unter Menschen zu kommen, wie sie damals empfand.

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Foto oben ©2022 Volker Watschounek

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Die Internetseite der Hochschule Rhein-Main finden Sie unter www.hs-rm.de.

 

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Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.