Konnte Fanis seinem Leben genug Würze zu geben. Das Leben auf seine Art leben: Themen, die beim Filmfest im Mittelpunkt stehen.

Die Caligari Filmbühne präsentiert das griechische Filmfest und zeigt Klassiker und preisgekrönte griechische Produktionen. Die Reihe bietet cineastische Einblicke in die heutige Situation Griechenlands, seiner Menschen sowie in seine inneren Widersprüche und Geheimnisse.

Caligari Film Bühne, kurzgefasst

Griechisches Filmfest mit den Filmen “Zimt und Koriander, „Mythopathy – Südwind“, „America Square“, „Der allerlängste Weg“, „Unterbrechung“
Wann: Samstag, 2. bis 10. September, genauen daten in der Filmbeschreibung
Wo: Caligari Film-Bühne, Marktplatz 2, 65183 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Eintritt: 7,00 Euro, ermäßigt 6,00  Euro

Alle Filme laufen in der griechischen Originalversion mit deutschen Untertiteln. Zum Auftakt der Reihe am Samstag, 2. September, wird die Festivaldirektorin und Schauspielerin Sandra von Ruffin um 20 Uhr zu Gast sein.

„Zimt und Koriander“

Die Geschichte von „Zimt und Koriander“ handelt von dem griechischen Astrophysiker Fanis. Er erfährt, dass sein Großvater Vassilis erkrankt ist und macht sich auf die Reise nach Istanbul. Fanis beginnt sich an seine Kindheit in Istanbul zu erinnern, wo ihm der Großvater anhand von Gewürzen erste Lektionen in Astronomie erteilte. Doch die Idylle zerbricht, als die Türken 1964 die Griechen zwingen, das Land zu verlassen. Die Familie trauert um ihre Heimat, und für den siebenjährigen Fanis bricht die Welt zusammen.

„Mythopathy – Südwind“

Im Januar in Berlin mit dem Preis als „Bester Spielfilm“ des Filmfests Hellas Filmbox ausgezeichnet, kommt um 20 Uhr die Komödie „Mythopathy – Südwind“ auf die Leinwand. Voller sarkastischer Nostalgie erzählt der Film von einem jungen Mann, der lernt, das Leben auf seine eigene Art und Weise zu leben.

Der Film spielt im Griechenland der 1960er- und 1970er-Jahre. Es ist die Zeit, als das Land nach dem Ende der Diktatur allmählich wieder zur Demokratie findet. Die Hauptfigur ist Stavros, dessen Geschichte – angefangen bei seiner Kindheit bis zur Entscheidung Regisseur zu werden – erzählt wird. Der Film erzählt von dem ersten Liebeserwachen, von der Bewusstwerdung der gesellschaftlichen Situation und dem Umgang mit den eigenen Gefühlen. Stavros erfindet Geschichten über alte Mythen, lange Reisen und schöne Frauen.

„Der allerlängste Weg“

Am Sonntag wird um 18 Uhr „Der allerlängste Weg“ gezeigt. Der Film handelt von zwei minderjährigen Flüchtlingen aus Syrien und aus dem Iran, die wegen des Verdachts auf Menschenschmuggel in einem griechischen Gefängnis sitzen. Regisseurin Marianna Economou begleitet die beiden während der Haft, der Verhandlung und bei der Urteilsverkündung. Der Film wurde ausgezeichnet mit dem Preis Bester Dokumentarfilm des Filmfests Hellas Filmbox Berlin.

„America Square“

„America Square“ wird am 07. September um 20 Uhr gespielt. Im Mittelpunkt des Filmes steht das Nachbarschaftsviertel rund um den Amerika-Platz im Herzen Athens. Vier einzelne Schicksale verbinden sich auf unbewusste Weise miteinander.

„Unterbrechung“

Am 10. September um 20 Uhr ist der Film „Unterbrechung“ zu sehen. In dem Drama von Yorgos Zois wird eine Gruppe von Theaterbesuchern während einer Avantgarde-Aufführung überrascht. Scheinbar vermummte und bewaffnete Kriminelle stürmen die Bühne. Der Film wurde ausgezeichnet in der Kategorie „New Vision“.

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