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Schreibwettbewerb des Kulturat der Landeshauptstadt. ©2018 Volker Watschounek

Geschichten der „Die Schreibwütigen“

Zum dritten Mal initiierte das Kulturamt die Schreibwettbewerb für Schüler der Klassen 9 bis 11. Zum dritten Mal präsentieren Schüler ihre Geschichten. Und zum dritten Mal findet am 16. November in der Mauritius Bibliothek eine öffentliche Lesung statt.

Volker Watschounek 7 Jahren vor 0

„Schreiben bedeutet Entdecken“, so umschreibt der Wiesbadener Autor Alexander Pfeiffer, der Die Schreibwütigen betreut das Arbeitsmotto der Schreibwerkstatt.

„Schreiben bedeutet entdecken“, klingt spannend, nach einer intuitiven Tätigkeit. In der letzten Schreibwerkstatt sind Die Schreibwütigen einen Schritt weiter gegangen. Sie haben sich auf einen steinigen Weg gemacht und die Entdeckungen zu etwas geformt – zu etwas, was sich mit Fug und Recht Geschichte nennen darf. Ihren Geschichten haben sie ein Ende und die gewünschte Auflösung zugeführt.

Die Schreibwütigen, kurz gefasst

Schreibwerkstatt – Lesung in der Mauritiusbibliothek
Wann: Donnerstag, 16. November 2017, 18:30
Wo: Stadtbibliothek Wiesbaden – Mauritius-Mediathek, Hochstättenstraße 6-10, 65183 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Eintritt: frei

Was es für ein gelungenes Ende braucht? Kurz gesagt: Selbstdisziplin, Beharrlichkeit und Durchhaltevermögen. Auch Kritikfähigkeit und die Bereitschaft, am vermeintlich fertigen Text weiterzuarbeiten, sollte der mitbringen, der sich an einer Schreibgruppe beteiligt, die sich Woche für Woche über ihre Arbeitsergebnisse austauschte.

„Der erste Entwurf ist immer Mist.“ – Ernest Hemingway

Ernest Hemingway, von dem es heißt, er habe den Schluss seines Romans „In einem andern Land“ neununddreißig Mal umgeschrieben, bevor er zufrieden damit war, brachte es folgendermaßen auf den Punkt: „Der erste Entwurf ist immer Mist.“ Und Sol Stein, Verfasser des Standardwerks in Sachen Creative Writing „Über das Schreiben“ formulierte es so: „Am Widerwillen, dass einmal Geschriebene zu überarbeiten, erkennt man im Allgemeinen den Amateur.“

„Am Widerwillen, das einmal Geschriebene zu überarbeiten, erkennt man im Allgemeinen den Amateur.“ – Sol Stein

Ganz nach diesen Regeln haben die vier Schüler der Martin-Niemöller-Schule, der Oranienschule sowie der Kerschensteinerschule, den steinigen Weg befolgt und den ersten Schritt vom Amateur zum Profi hinter sich gebracht. „Eigentlich dachte ich ja, dass es eine richtig nervige Arbeit ist, ‚fertige’ Geschichten zu überarbeiten, aber irgendwie hat es eigentlich ziemlich Spaß gemacht“, meinte eine der Vier, und ein besseres Fazit kann es kaum geben. Eine der vier – ach ja, Die Schreibwütigen sind: Lilian Boss, Lioba Elbert, Florian PaulySarafina Schneiberg.

Bild oben ©2018 Volker Watschounek

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Weitere Informationen zu Alexander Pfeiffers Schreibwerkstätten finden unter www.alexanderpfeiffer.de.

 

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Geschrieben von

Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.