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Kinder singen, tanzen und lernen dabei spielerisch, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen.

Musik macht Kinder fit für den Straßenverkehr

Mit Musik, Bewegung und viel Energie lernen Wiesbadener Kinder Verkehrssicherheit neu. Ein Projekt verbindet Kitas und Schulen, stärkt Selbstvertrauen und macht den Schulweg sicherer – und zeigt, wie lebendig Verkehrserziehung sein kann, wenn sie früh beginnt und nachhaltig begleitet wird.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 1 Tag vor 0

Kinder lernen Verkehrssicherheit mit Musik und Bewegung. Wiesbaden zeigt, wie lebendige Verkehrserziehung den Schulweg sicherer macht.

Wiesbaden hat im Frühjahr wieder gezeigt, dass Verkehrserziehung mehr kann als trockene Regeln und erhobene Zeigefinger. Rund 300 Kinder aus ersten Klassen und aus dem letzten Kindergartenjahr haben an einem Projekt teilgenommen, das Sicherheit, Rhythmus und Bewegung miteinander verbindet – und dabei erstaunlich leicht wirkt.

Singen, springen, sicher ankommen

Das Projekt Musikalische Verkehrserziehung setzt bewusst auf Bewegung statt Belehrung. Drei Konzerte, jeweils eine Stunde lang, brachten Kinder zum Mitsingen, Klatschen und Tanzen. Die Liedermacher Beate Lambert und Georg „FERRI“ Feils führten durch ein Programm, das auf das bekannte Verkehrssicherheitskonzept „Schau mal, hör mal, mach mal mit“ zurückgeht.

Was zunächst wie ein Konzert wirkt, verfolgt ein klares Ziel: Kinder sollen Gefahren erkennen, aufmerksam bleiben und sich im Straßenverkehr sicher bewegen. Und sie tun das nicht still auf dem Stuhl – sie springen auf, reagieren, probieren aus. Lernen geschieht hier im Takt.

Ein Netzwerk, das trägt

Organisiert hat das Projekt das Wiesbadener Bildungsbüro gemeinsam mit der Aktion Kinder-Unfallhilfe e.V. sowie der Fachstelle Übergang Kita – Grundschule. Seit 2015 läuft das Programm in der Stadt, seit 2019 profitieren auch Kindertagesstätten regelmäßig davon.

Vier Grundschulen – darunter die Anton-Gruner-Schule und die Hebbelschule – arbeiteten eng mit sieben Kitas zusammen. Sie tauschten Besuche aus, sangen gemeinsam und übten Schulwege. Das stärkt nicht nur die Verkehrssicherheit, sondern auch das Vertrauen der Kinder beim Übergang in die Schule.

Lernen, das bleibt

Lehrkräfte und Erziehende blieben nicht außen vor. In Workshops lernten sie, wie sie Verkehrserziehung dauerhaft in den Alltag einbauen. Das Projekt endet also nicht mit dem letzten Lied – es wirkt weiter im Unterricht, auf dem Pausenhof und auf dem täglichen Weg zur Schule.

Die Verantwortlichen betonen, dass genau diese Verbindung entscheidend sei: Prävention funktioniert am besten, wenn sie früh beginnt und regelmäßig wiederkehrt.

Finanzierung mit Signalwirkung

Möglich wird das Projekt durch Spenden – konkret durch eine Aktion der R+V Versicherung, deren Mitarbeitende die Umsetzung finanzieren. Die Aktion Kinder-Unfallhilfe e.V. begleitet das Projekt seit Beginn und verbindet Hilfe für verunglückte Kinder mit gezielter Unfallverhütung.

So entsteht ein Kreislauf, der wirkt: Engagement aus der Gesellschaft trifft auf konkrete Bildungsarbeit – und erreicht Kinder genau dann, wenn sie beginnen, sich eigenständig im Straßenverkehr zu bewegen.

Verkehrserziehung, die ankommt

Wiesbaden zeigt mit diesem Ansatz, dass Verkehrserziehung nicht trocken sein muss. Sie kann klingen, sie kann bewegen – und sie kann bleiben. Vielleicht ist genau das der entscheidende Unterschied: Kinder lernen nicht nur Regeln. Sie erleben sie.

Symbolfoto ©2026 KI-generiert

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