Der vom Aussterben bedrohte Fischotter wird Dank zahlreicher Schutzmaßnahmen bei uns wieder heimisch. Die Population steigt.

Schon seit dem Jahr 1979 werden europäische Fischotter in der Fasanerie gehalten. Die Fasanerie versucht mit der Ausstellung Otterleben das Interesse der Besucher an dieser Tierart zu wecken und auf den bedrohten Erhalt des Lebensraums hinzuweisen.

Fasanerie, kurz gefasst

„Otterleben“ – Ausstellung zur Lebensweise und zum Lebensraum
Wann: von April bis Oktober 2019
Wo: Tier- und Pflanzenpark Fasanerie, Wilfried-Ries-Str. 22, 65195 Wiesbaden (Anfahrt planen!)
Öffnungszeiten: täglich (außer Montag) in der Zeit zwischen 10:30 Uhr und 17:30 Uhr
Eintritt: frei

Die in die Jahre gekommene Otteranlage wird in diesem Jahr saniert – wenn auch nicht vollständig, so zumindest zu einem großen Anteil. Damit wird das Gehege stärker an die Bedürfnisse der Tiere angepasst und gleichzeitig für die Besucher attraktiver gestaltet. Die Umbaumaßnahme ist ein Projekt des Fördervereins anlässlich seines 25 jährigen Jubiläums. Aus Anlass des Umbaus des Geheges informiert die Ausstellung Otterleben im Besucherzentrum des Tier.- und Pflanzenpark Fasanerie über das Leben des heimischen Fischotters. Parkbesucher lernen anhand eines Querschnittmodells des Tierbaus das ansonsten verborgene Lebensumfeld kennen. Erfahrungs- und Mitmachstationen sowie Informationsplakate bringen den Besuchern die niedlichen Tiere näher. Ein Film und angebotene Literatur informieren die Besucher. Otterleben in der Fasanerie spricht durch die kreative Umsetzung Jung und Alt gleichermaßen an.

Die Otter

Fischotter oder Wasserader? Beide Namen sind durchaus gebräuchlich. Welche Bezeichnung verwendet wird, liegt in der Sichtweise des Betrachters. Schließlich sind Fischotter weltweit verbreitet – und mancherorts eine Plage? Ninja, in Australien sowie auf kleineren entlegenen Inseln werden sie  vermisst. Fischotter leben hauptsächlich am Wasser. Sie sind exzellente Schwimmer und Taucher und haben alle Sorten von Binnengewässern und sogar felsige Seeküsten besiedelt. In der Regel findet man sie nie weiter als 500 Meter von Gewässern entfernt. Sie verstecken sich zwar manchmal in verlassenen Bauten anderer Tiere oder unter Steinen, haben aber zumindest einen festen Bau außerhalb des Wassers. Der Eingang kann unter Wasser liegen, der Bau selbst aber immer oberhalb der Wasserlinie. Einige Arten legen sogar mehrere Kammern an.

 

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