Mit der „Verordnung zum Anspruch auf Schutzmasken zur Vermeidung einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2“ schützt die Bundesregierung Risikogruppen.

Personen über 60 Jahre sowie Menschen mit Vorerkrankungen wie der Lungenkrankheit COPD oder einer Herzinsuffizienz sollen in der Vorweihnachtszeit besonders geschützt werden. Aus diesem Grund hat die Bundesregierung die Verordnung zum Anspruch auf Schutzmasken zur Vermeidung einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 erlassen. Mit der am 15. Dezember in Kraft tretenden Regelung und der kostenlosen Vergabe von FFP2-Masken gibt es für alle Zugehörigen von Risikogruppen ein gewissen Kontingent an FFP2-Masken gratis. Am nächsten Dienstag beginnt in ganz Deutschland die erste Tranche bei der Vergabe der Gratismasken an rund 27 Millionen Anspruchsberechtigten. Angehörige von Risikogruppen und Menschen über 60 können sich dann erst einmal drei FFP2-Masken in ihrer Apotheken vor Ort abholen.

 „Risikogruppen in der Pandemie bestmöglich zu schützen, das ist und bleibt unser oberstes Ziel“, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

FFP-2-Masken senken das Infektionsrisiko – Im neuen Jahr wird es für diesen Personenkreis dann zwei weitere Pakete mit jeweils sechs FFP-2-Masken geben. Die Krankenkassen werden ihren Versicherten dazu fälschungssichere Coupons zuschicken. Diese können mit einer Eigenbeteiligung von zwei Euro in der Apotheke eingelöst werden.

3 FFP2-Masken vor Weihnachten gratis

Mit dem auf zwei Ausgabe-Termine verteilten Verfahren stellt der Gesundheitsminister logistisch sicher, dass noch in der Vorweihnachtszeit die Versorgung mit FFP-2-Masken gewährleistet ist. Spahn betonte aber, dass auch FFP-2-Masken keinen 100-prozentigen Schutz vor dem Coronavirus böten. Sie seien kein Freifahrtschein dafür, unachtsam zu sein. Sie senken das Risiko aber erheblich, so Span diese Woche.

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Die Offizielle Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung können Sie sich hier herunterladen.

 

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