Die Kasteler Straße war dem Schwer-Lastverkehr nicht mehr gewachsen und die Sanierung hat vielen Verkehrsteilnehmern Nerven gekostet. Eine Ende ist in Sicht.

Dass die Kasteler Straße nun deutlich früher als gedacht wieder befahren werden kann, ist für Biebrich und die ganze Stadt ein Geschenk. Ganz besonders im Hinblick auf die Verkehrsbelastung der letzten Monate sowie hinsichtlich der aktuellen Situation in Biebrich. Wiesbadens Verkehrsdezernent Andreas Kowol bedankt sich bei den Bürgern der Stadt  für ihre nicht endende Geduld während der Bauzeit. „Der Biebricher Ortsbeirat hat uns mit der Zustimmung zur Vollsperrung einen großen Vertrauensvorschuss entgegengebracht – ich freue mich, dass wir dieses Versprechen einlösen konnten“, so Wiesbadens Dezernent für Umwelt, Grünflächen und Verkehr.

„Die grundhafte Erneuerung der Kasteler Straße war dringend erforderlich, weil die Straße den Belastungen durch den Schwerverkehr nicht mehr gewachsen war. Es ist erfreulich, dass die Arbeiten schneller vorangeschritten sind als geplant.“ – Dr. Petra Beckefeld, Leiterin des Tiefbau- und Vermessungsamts, fügt hinzu:

Durch die Neugestaltung erhöht sich schon bald die Leistungsfähigkeit des Knotenpunkts Kasteler Straße/Äppelallee/Biebricher Allee. Insgesamt dank des zusätzlichen Fahrstreifens für die Rechtsabbieger, die von der Kasteler Straße aus kommen, mit einem flüssigeren Verkehr zu rechnen. Um dies zu erreichen,  Dazu wurde die Straße mithilfe einer neu gebauten Stützmauer zu den Bahngleisen hin verbreitert.

„Mit der Fertigstellung der voll leistungsfähigen Kasteler Straße wird die Grundlage für die Entlastung des Biebricher Ortskerns vom Verkehr geschaffen. Dem lang gehegten Wunsch des Ortsbeirats zur Neuordnung des Verkehrs in Biebrich, die im Rahmen eines Stadtteilverkehrsplans erfolgen soll, kommen wir so ein Stück näher.“ – Andreas Kowol, Dezernent für Umwelt, Grünflächen und Verkehr

Die Kasteler Straße wurde zwischen den Knotenpunkten Breslauer Straße und Herzogsplatz auf einer Länge von ca. 830 Metern erneuert; die milden Temperaturen in den Wintermonaten trugen dazu bei, dass die Baumaßnahme deutlich früher als geplant abgeschlossen werden kann. Insgesamt wurden rund 5 Millionen Euro verbaut, für die die Stadt vom Land Hessen eine Förderung gemäß Gemeindeverkehrs-Finanzierungsgesetz (GVFG) bewilligt bekommen hat. Durch die Neuordnung des Parkraums und die Neuanlage von Längsparkständen wird außerdem zusätzlicher Parkraum geschaffen.

„Zusammen mit der neuen Radverbindung auf der Äppelallee gibt es bald eine durchgängige Radroute von Schierstein nach Kastel. Diese ist eine schnelle Alternative zum bereits gut ausgelasteten Radweg am Rheinufer.“ – Andreas Kowol, Dezernent für Umwelt, Grünflächen und Verkeh

Vom Herzogsplatz bis zur Amöneburger Straße wird ein Schutzstreifen angeboten und auf der gegenüberliegenden Seite von der Bernhard-May-Straße bis zum Herzogsplatz gibt es einen kombinierten Rad- und Gehweg. Mit durchgezogenen Bordsteinen und Aufpflasterungen an den Einmündungen der Borkholder Straße und der Amöneburger Straße wird die Verkehrssicherheit des Fußverkehrs verbessert. Auch eine teilweise Abtrennung des Gehweges von der Fahrbahn durch einen Grünstreifen bzw. durch Längsparkstreifen ist positiv für die Sicherheit des Fußverkehrs.

Entwässerung

Die ungeordnete beziehungsweise fehlende Straßenentwässerung wurde durch den Neubau eines Straßenentwässerungskanals sowie der Herstellung von Straßenabläufen organisiert und das Niederschlagswasser wird nun der Kläranlage zugeführt. Die Grünanlagen werden voraussichtlich im Herbst 2019 hergestellt. Dann werden auch weitere Bäume nachgepflanzt.

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