E-Commerce ist in seiner Blütezeit. Gerade jetzt wird immer mehr online bestellt. Durch schlaue Software Lösungen ist einfach geworden einen eigenen Shop einzurichten.

Ein Online-Shop eignet sich für jeden, Ganz gleich ob Sie Kleidung, Schuhe oder Bücher verkaufen möchten: Und da gehört der Tante-Emma-Laden in Wiesbaden genauso wie der Honig Produzent im Taunus und die ältere Dame, die von Hand Tischdecken näht und diese verkauft. Die Corona Krise hat vielen Betrieben und der Wirtschaft stark geschadet. Das Onlinegeschäft dagegen blüht. E-Commerce hat einen massiven Wachstum verzeichnet.

Dropshipping

Aber auch für Menschen, die noch kein eigenes Produkt oder eine Dienstleistung haben, gibt es Modelle, mit denen sie einen Online-Shop als zweites Standbein aufstellen können. Beim Dropshipping beispielsweise ist es möglich Kooperationen mit Herstellern einzugehen, die die Waren direkt an den Endkunden schicken.

Dabei sind Waren im Online-Shop gelistet und der Kunde kann sie einfach bestellen. Über eine Schnittstelle geht die Bestellung automatisiert an den Hersteller (oder fulfilment Dienstleister) und dieser schickt das Produkt zum Endkunden. Der Shopbesitzer hat mit der Ware selber nichts zu tun, nur mit der Kundengewinnung und dem Shop.

Wichtig ist aber, dass man sich als Shop Betreiber über Richtlinien und Regulierungen informiert. So ist man beispielsweise als Inverkehrbringer von Waren dazu verpflichtet das Verpackungsgesetz einzuhalten. Dies gilt nicht für jeden Shop Besitzer, jedoch sollten Sie sich unbedingt bei Anbietern wie Lizenzero, Noventiz, Zmart24 oder Reclay über das Gesetz informieren und prüfen, ob Sie davon betroffen sind.

Wie erstellt man einen Shop?

Einen Online-Shop selber zu erstellen ist heute gar nicht mehr so kompliziert, wie es einmal war. Früher brauchte man hohe technische Fähigkeiten oder musste einen Programmierer beauftragen, der einen Shop maßgeschneidert für ein entsprechend hohes Honorar programmiert hat.

Durch Software Lösungen ist es heute machbar wie in einem Baukasten System seinen eigenen Shop aufzubauen. Es bedarf lediglich ein paar grundsätzliche Fähigkeiten im Umgang mit dem Computer, den Rest kann jeder lernen mit etwas Zeit. Die 6 größten Anbieter sind Shopware, Gambio, CosmoShop, Mietshop, PlentyMarkets und Shopify.

Welche Lösung ist die Richtige?

Die Anbieter haben jeweils verschiedene Konzepte und Anfänger sollten sich mit verschiedenen Möglichkeiten auseinandersetzen und schauen, was zu Ihnen passt. Für Anfänger, die klein starten wollen, empfiehlt sich Shopify. Hier muss keine Agentur oder ähnliches beauftragt werden, sondern über Vorlagen kann schnell der eigene Shop erstellt werden.

CosmoShop und Mietshop bieten sich ebenso sehr gut für kleine bis mittelgroße Unternehmen, die schnell mit ihrem eigenen Online-Shop starten wollen. Die Anbieter agieren auch gleich als Agentur, weshalb das Hosting und individuelle Programmierungen aus einer Hand stammen.

Wichtig ist, dass Sie sich davor im Klaren werden, was Ihr Budget ist und welche Ziele Sie verfolgen mit dem Shop. Bei mehr Budget können Sie den Shop auch direkt anpassen lassen, für weniger Budget haben Sie eigene Baukasten Lösungen zur Verfügung. Auch die Schnittstellen an andere Programme oder Dienstleister sollten Sie vorher abklären.

Worauf sollte man achten?

Systeme wie Shopify beispielsweise bieten verschiedene Möglichkeiten zur Zahlung an. Sie müssen diese nur noch aktivieren. In der Regel sind Zahlung per Kreditkarte, PayPal und Lastschrift bzw. Sofort Überweisung ein guter Start.

Es ist ein Schritt die Waren nur zu bestellen, aber nochmal ein anderer Sie auch auszuliefern. Wenn Sie für das Fulfillment Kooperationspartner haben, sollten Sie schauen, ob die Bestellung über Ihren Shopanbieter direkt zum Partner übertragen werden kann.

Auch eine entsprechende Software zur Buchhaltung sollte genutzt werden, damit Sie hier sauber arbeiten können. Viele Shop Software haben direkt eine Anbindung zu den gängigsten Anbietern.

Eine super Lösung für das Thema Schnittstellen ist Zapier. Falls Sie irgendwo einmal hängen und keine Schnittstelle haben, lohnt es sich auf jeden Fall hier einmal zu schauen. Zapier bietet schon für über 2000 Programme und Apps Schnittstellen an und ist stetig am Wachsen. Für die meisten Programme ist der Dienst sogar komplett kostenfrei.

Rechtliche Stricke

Zum Schluss sollte sich noch jeder Shopbetreiber mit der rechtlichen Seite auseinandersetzen. Generell gilt für Online-Shops, dass Sie sich genau mit der DSGVO, dem Verpackungsgesetz und Zertifikaten und Richtlinien für Ihre Produkte auseinandersetzen sollten. Mit diesem Guide haben Sie jedoch schon eine gute Übersicht über die wichtigsten Punkte. (Foto: ©2020 Preis_King auf Pixabay)

Weitere Ratgeberthemen lesen Sie hier.

Weitere Informationen zum Verpackungsgesetz finden im Internet unter www.lizenzero.de.

 

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