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Stadtreinigung

Die Laubzeit hat begonnen: Viel Arbeit für Bürger und Stadtreinigung

Die Bäume verlieren ihr Laub. Sind die Entsorgungsbetriebe der Landeshauptstadt auf den Straßen gefordert, sind auf den Gehwegen gemäß Satzung die Bürger in der Sicherungspficht. Kehrpflicht!

Volker Watschounek 4 Monaten vor 0

Bäume verlieren die Blätter. Laubsauger haben Hochsaison: bei Stadtreinigung und im Privaten. In den Morgenstunden kann das unangenehm sein.

Die Laubzeit hat Wiesbaden erreicht, und mit ihr die alljährliche Herausforderung für die Teams der Stadtreinigung. Mit einer geschätzten Menge von 1600 Tonnen Laub stehen die Mitarbeiter der ELW Entsorgungsbetriebe in diesem Jahr erneut vor einer gewaltigen Aufgabe. Die Blätterpracht, die noch an den rund 10.000 städtischen Bäumen hängt, die das Straßenbild der Landeshauptstadt schmücken, muss beseitigt werden, und das erfordert einen beachtlichen Einsatz.

Täglich unterwegs

In den kommenden Wochen werden über 100 fleißige Stadtreiniger die Straßen und Gehwege der Stadt von Laub befreien. Ihre Mission ist von großer Bedeutung, da nasses Laub bei Regen zu gefährlichen Rutschpartien führen kann, und Sicherheit hat oberste Priorität. Mit insgesamt 41 Fahrern, die elf große und dreißig kleinere Kehrmaschinen bedienen, werden täglich die Straßen in Wiesbaden gründlich gereinigt. Doch sie sind nicht allein: Zahlreiche Kollegen unterstützen sie mit Besen und nicht weniger als 71 leistungsstarken Laubbläsern, von denen über die Hälfte auf geräuscharme E-Geräte setzt.

4 bis 5 Stundenkilometer

Die Herausforderungen für die Mitarbeiter der Stadtreinigung sind keineswegs einheitlich, sondern variieren je nach Bezirk und der Anzahl sowie der Art der Bäume. Schließlich werfen nicht alle Bäume gleichzeitig ihre Blätter ab, was die Aufgabe noch komplexer macht. In manchen Stadtteilen dauert die Arbeit länger, da die Kehrmaschinen bei der Entfernung von Schmutz und Staub mit 8 bis 10 Stundenkilometern unterwegs sind. Doch um die Blätterhaufen, die unter den parkenden Autos hervorgeblasen werden, aufnehmen zu können, muss das Tempo auf 4 bis 5 Stundenkilometer reduziert werden. Dies bedeutet, dass die Teams der Stadtreinigung gelegentlich von den normalen Reinigungsintervallen abweichen müssen, abhängig von der Intensität des Laubfalls.

Priorisierung

Besonders anspruchsvoll wird die Situation nach stürmischen Tagen oder Wochenenden. Wenn die Straßen und Bürgersteige von Laub bedeckt sind, müssen Prioritäten gesetzt werden. Hierbei sind zwei wesentliche Faktoren zu berücksichtigen: die Menge an nassem Laub, die zu einer Gefahr werden kann, sowie die Bedeutung der jeweiligen Straße für den Verkehr. Obwohl die Verkehrswichtigkeit nicht so hoch wie im Winterdienst gewichtet wird, spielt sie dennoch eine Rolle. Ein weiterer wichtiger Aspekt, der eine rasche Entfernung des Laubs erfordert, ist die Verhinderung von Verstopfungen in den Straßeneinläufen, die den Abfluss von Regenwasser in die Kanalisation behindern könnten. Somit ist die Laubbeseitigung auch ein Beitrag zum Hochwasserschutz.

Bürger in der Pflicht

In dieser Zeit sind nicht nur die Mitarbeiter der ELW gefragt, sondern auch die Bürger, die gemäß der Satzung dazu verpflichtet sind, Gehwege und Straßen selbst zu kehren. Es ist ratsam, ihr Kehrverhalten den aktuellen Witterungsbedingungen anzupassen, um gemeinsam gegen die herabfallenden Blätter anzugehen und für sicheres Unterwegssein in Wiesbaden zu sorgen. Die Laubzeit mag eine arbeitsintensive Zeit sein, aber sie ist auch eine Zeit der Zusammenarbeit und des Engagements für eine saubere und sichere Stadt.

Fotos ©2023 Volker Watschounek / Wiesbaden lebt

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Die Internetseite der ELW mit allen wichtigen Informationen finden Sie unter www.elw.de.

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Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.