Siegfried – auf der Bühne gespielt von Andreas Schager ist ein kraftvoller Held, kindischer Tor. Als Drachentöter war Siegfried aber auch auch Projektionsfigur für Richard Wagner: »Der »Siegfried« ist göttlich. Er ist mein größtes Werk!«, schreibt er, begeistert von seinem eigenen Geschöpf, an König Ludwig II. Nichts weiter als die Neuordnung der Welt soll Siegfried bringen, endlich Wotan aus allen Vertragsfesseln und Machtkämpfen befreien.

Do bevor das Das Staatstheater Wiesbaden am 2. April die Triologie des „Ring der Niebelungen“ fortsetzt, geben das Reageteam und mindestens ein Darsteller aus dem Ensemble mit der Kostprobe am 21. März Einblicke in die Neuinszenierungen der Oper. Die Kostprobe endet mizt einem Blick in die Proben und dem Genuss echter Probenatmosphäre.

kurzgefasst
Premiere der Oper „Siegfried“, 2. April, um 17.00 Uhr im Großen Haus. Die Vorstellung ist ausverkauft. Restkarten für die Neuinszenierzung von Uwe Eric Laufenberg sind kurzfristig an der Theaterkasse im Foyer des Staatstheaters ab 11,00 Euro in der günstigsten Kategorie zu erwerben.
Eine weitere Vorstellung gibt es am 9. April um 17.00 Uhr

Dass Siegfried im 20. Jahrhundert zum Inbegriff des Herrenmenschen wurde, ist ein Kapitel, das von der heutigen Sicht auf die Oper nicht abgetrennt werden kann. Gleichzeitig steht der zweite Abend des »Rings« auch für eine der größten Liebesgeschichten der Oper: Siegfrieds schwerste Prüfung – kein Vergleich zum leichten Gewinn des Rheingold-Schatzes – ist die Begegnung mit Wotans Walküren-Tochter Brünnhilde.

Furchtlos durchschreitet Andreas Schager auf der Bühe des Hessischen Staatstheater den Feuerring, in dem Wotan seine Tochter in tiefem Schlaf verborgen hielt, um dann das Fürchten zu lernen angesichts der erwachenden Brünnhilde, gespielt von Sonja Gornik und Evelyn Herlitzius. Das Paar entbrennt in Liebe füreinander.

Siegfried Troztz und Selbständigkeit

Für Wagner war die Revolution, für die Siegfried steht und die endlich Schluss mit einer überkommenen Weltordnung macht, fruchtbar und schöpferisch: »Siegfried hat schuldlos die Schuld der Götter übernommen, ihr Unrecht büßt er an sich durch seinen Trotz, seine Selbständigkeit.«

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