Ferdinand von Schirachs erstes Theaterstück stellt eine brisante Frage in ungewohnter Konkretheit: Ist die Würde des Menschen, anders als im Grundgesetz verankert, doch antastbar? Das Setting für seine Fragestellung ist ein Gerichtssaal. Der Fall: Ein Passagierflugzeug wurde von Terroristen gekapert, die einen Anschlag auf ein ausverkauftes Fußballstadion planen.

Schuldig oder nicht schuldig?

Lars Koch, Pilot eines Kampfflugzeugs der Bundeswehr, sah nur eine Chance, die 70.000 Menschen im Stadion zu retten: Er schoss das gekaperte Flugzeug ab und tötete so die 164 Passagiere an Bord. Hat er richtig gehandelt? Darf Leben gegen Leben abgewogen werden? Welche Verantwortung kann der Einzelne übernehmen, welche die Gesellschaft? Der Fall ist moralisch ebenso komplex wie juristisch, und das Urteil wird in diesem spannenden Gerichtsdrama live vom Publikum im Theatersaal gefällt: schuldig oder unschuldig? Wie würden wir selber handeln?

Staatstheater Wiesbaden, kurzgefasst

Was: „Terror“, Premiere im Schauspiel
Wann: Mittwoch, 15. Februar, 19:30
Wo: Wartburg, Schwalbacher Str. 51, 65183 Wiesbaden
Eintritt: 20,90 Euro, Karten Online
Die nächste Vorstellung findet am 11. März um 19:30 Uhr statt.

Von Schirachs Literatur speist sich aus den Erlebnissen seiner langjährigen Tätigkeit als Strafverteidiger. Neben sprachlicher Brillanz und einer genauen Dramaturgie zeichnet sein Schreiben vor allem das Interesse für die Menschen aus, die hinter den Taten und ihren Motiven sichtbar werden.

Besetzung

Vorsitzender Uwe Kraus Regie Beka Savić
Lars Koch, Angeklagter Ulrich Rechenbach
Bühne
Susanne Füller
Biegler, Verteidiger Tom Gerber
Kostüme
Anna Hostert
Nelson, Staatsanwältin Monika Kroll
Dramaturgie
Laura Weber
Christian Lauterbach Uwe Zerwer
Franziska Meiser Kruna Savić

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