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Corona-Warn-App: Wie verhält man sich richtig?

Corona-Warn-App: Wie verhält man sich richtig?

In Deutschland nutzen nach Informationen von Deloitte etwa 89 Prozent der Menschen eine Smartphone. Das sind etwa 74 Millionen. Davon haben etwa 16,85 Prozent die Corona-Warn-App installiert – wobei die App nicht mit allen Smartphones kompatibel ist. Wie viele es in Wiesbaden sind?

Volker Watschounek 4 Jahren vor 0

Vier Tage ist die Corona Warn-App jetzt online. Knapp 10 Millionen Mal soll sei sie bereits heruntergeladen worden. Je mehr Menschen sie laden und aktivieren, desto sicherer wird es.

Seit ein paar Tagen steht die Corona-App des Robert-Koch-Institutes für Bürger zum Download bei Google Play und im App-Store bereit. Sie wurde konzipiert, um einen wichtigen Beitrag zur Kontaktpersonennachverfolgung zu leisten und helfen frühzeitig Infektionsketten zu unterbrechen. Insbesondere unbekannte Kontakte kann die Corona-App identifizieren und stellt damit eine sehr bedeutende zusätzliche Informationsquelle dar.

Je mehr, desto besser

Falls ein erhöhtes Risiko durch die App ermittelt wird, informiert das System den Benutzenden, dass eine Risiko-Begegnung mit mindestens einer Corona positivgetesteten Person ermittelt wurde. Dabei gilt: Je mehr Menschen die Corona-Warn-App auf ihr Smartphone laden und aktivieren, desto schneller werden durch die Contact-Tracing-Lösung Infektionsketten erkannt und umso schnelle können sie unterbrochen werden. Doch ab wie vielen Nutzern fängt die App eigentlich an zu wirken? Laut Experten, die immer wieder eine Studie der Universität Oxford bemühen, ist es möglich die Pandemie zu stoppen, wenn rund 60 Prozent der Bevölkerung die Tracing-App benutzen. Für Wiesbaden wären das rund 150000 Menschen.

App, ein guter Ratgeber

Über die App erhält der Handybesitzer aktuell und in Echtzeit mitgeteilt, welches Infektionsrisiko für ihn gilt. Steigt das Risiko, erhält der Nutzer die Aufforderung sich, wenn möglich, nach Hause zu begeben und Begegnungen zu reduzieren sowie verstärkt auf die Einhaltung der Hygieneregeln zu achten. Die Person wird aufgefordert, weitere Maßnahmen mit dem Hausarzt, dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst beziehungsweise dem örtlichen Gesundheitsamt abzuklären. Das macht auch Sinn, denn das medizinische Fachpersonal kann durch gezieltes Nachfragen feststellen, wie hoch das Risiko einer möglichen Infektion ist und ob eine Testung sowie Quarantäne notwendig werden, so Dr. Kaschlin Butt, Leiterin des Gesundheitsamtes.

Nur bei Warnung

Pauschale Antworten zu der Frage, was nach einer Warnung geschieht, können nicht getroffen werden. Daher richtet das Gesundheitsamt dafür eine telefonische Erreichbarkeit auch am Wochenende ein. Die Amtsleiterin bittet jedoch in dem Zusammenhang, nur bei einer Warnung im Gesundheitsamt anzurufen und für technische Fragen oder Anleitungen zur Benutzung Corona-Warn-App auf die Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit zuzugreifen.

Die Servicehotline des Gesundheitsamtes ist zu erreichen unter der Telefonnummer (0611) 312828:

• Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr
• Montag bis Donnerstag von 13 bis 16 Uhr
• Am Wochenende jeweils von 9 bis 12 Uhr.

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Die offizielle Internetseite des Robert-Koch-Instituts mit Fallzahlen finden Sie unter: www.rki.de.

 

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Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.