Die Diplom-Animatöse ist mutig und unkonventionell, … von Redakteuren gefürchtet, „ich muß halt auch bleiben, wo ich gucke“, so Prayon.

Die Diplom-Animatöse ist keine gemeine Animatöse. Sie ist eine Animatöse mit Diplom. Und das gibt es selten. Auf dem Höhepunkt ihrer Animatösenkarriere wendet sich Christine Prayon am Donnerstag  im Theater im Pariser Hof nun den Enthüllungen zu, auf die wir lange gewartet haben. Sie verrät uns endlich, wer sie wirklich ist und welche seltene Krankheit sie hat.

Theater im Pariser Hof, kurz gefasst

Comedy – „Die Diplom-Animatöse“
Wann: Donnerstag, 24. Mai 2018, 19:30 Uhr, Einlass ab 19:00 Uhr
Wo: Theater im Pariser Hof,
Eintritt: 19,00 Euro, 5 Euro Ermäßigung für Schüler/innen, Studenten/innen, Auszubildende und Kinder (bis 6 Jahre)
Kartenreservierung: Telefon +49 611-44764644 oder online hier.

Prayon, dem Fernsehpublikum besonders als Birte Schneider aus der ZDF heute-show bekannt, hat sich das Ulknudel-Diplom auf die Netzhaut tätowieren lassen. So können Sie Qualität schon von weitem erkennen.

„Man merkte gar nicht, wie schnell diese Stunde um war.“ – Tischnachbarin in der Programm-Pause.

Dieser Abend passt in keine Schublade, denn er ist zwei Stunden lang und mindestens genauso breit. Es wird noch mehr schlechte Witze geben. Außerdem wird Frau Prayon einige Präsidenten imitieren, schön singen, den ein oder anderen bewegenden Moment zerstören und möglichst viel Haut zeigen.

Sie wird sich mal wieder nicht festlegen, ob es sich hier um Kabarett, Comedy oder eine Heizdeckenverkaufsveranstaltung handelt. Hauptsache absurd und ohne Chansons.

Nicht wundern, nur „anschließend hemmungslos applaudieren bis die Hände wund sind und schmerzen.“ – Simmersfelden

Wir erfahren die ganze Wahrheit über Jack Michaelson und die Große Deutsche Revolution. Wie Madame Sarkozy bei einem Lachanfall aussieht, wie das Wetter gestern wird und was Prayons Eltern und ihre Katze zu all dem sagen.

Es geht um Vieles. Eigentlich geht es um alles. Es geht um Schein und Sein in der realkapitalistischen Gesellschaft, einer zunehmend brutalisierten, anonymen Nahrungskette mithin, in der das gnadenlose Rollenspiel Überlebensstrategie, ja quasi systemimmanent ist.

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