Mittlerweile sind in Wiesbaden knapp 9000 Personen mit dem Impfstoff von BioNTech/ Pfizer geimpft. Gut ein Viertel haben ihre Zweitimpfung erhalten. Über 6000 warten auf ihre zweite Impfdosis. Den Impfintervall steuert das Land.

Die Hotline des Gesundheitsamts hat sich über Wochen und Monate in den Köpfe der Wiesbadener eingebrannt. Die Zuständigkeiten haben sich über die Zeit nicht verändert. Das heißt, das Amt ist weiterhin für das Fallmanagement verantwortlich. Der Impfintervall in Wiesbaden ist jedoch Ländersache. Da ist es auch egal, dass der Landtag in Wiesbaden zu Hause – und Wiesbaden unter Hoheit des Landes die Räumlichkeiten und die Leitung des Impfzentrums stellt. Darauf verweise man am Telefon ständig: Für die Vergabe von Impfterminen und die Regelung des Impfintervalls zwischen Erst- und Zweitimpfung ist das Land Hessen zuständig.

Zweite Impfrunde startet am 9. Februar

Seit dem Impfbeginn in Wiesbaden sind drei Wochen vergangen, und mehrere Tausend Wiesbadener haben bereits ihre Zweite Impfdosis erhalten. Richtig los geht es mit der zweiten Runde allerdings erst ab dem 9. Februar. Von diesem Tag an werden die Impfteams der Aumeas Apotheken wieder zahlreiche Senioren- und Pflegeheime anfahren, um die zweite Impfdosis vor Ort zu verabreichen. Damit halte man sich in Wiesbaden an die Übereinkunft der Gesundheitsministerkonferenz vom 1. Februar hinsichtlich des Impfens. Beim Impfintervall beim Biontech-Impfstoff halten alle an der Empfehlung der Ständigen Impfkommission fest. Umterminierungen bereits vereinbarter Zweitimpfungstermine sind aus diesem Grund nicht erforderlich.

42 Tage zwischen Erst und Zweitimpfung

Die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts ist der Ansicht, dass die Zweitimpfung nicht mehr genau nach dem Mindestabstand von 21 (BioNTech) beziehungsweise 28 Tagen (Moderna) gespritzt werden muss. Neuen Erkenntnissen nach sollte bei dem Impfstoff von BioNTech und Pfizer frühestens nach 21 Tagen eine zweite Injektion erfolgen. Eine Impfung ist bis zum 42 Tag nach der Erstimpfung möglich. Die EU-Arzneimittelbehörde Ema spricht sich dafür aus, die maximale Frist von 42 Tagen zwischen beiden Impfstoffgaben einzuhalten. Nur dann könne – nach derzeitigem Wissensstand – der volle Schutz garantiert werden.

Keine Terminvereinbarung bei der Stadt

Die Landeshauptstadt Wiesbaden hat weder auf die Zuteilung der Impfdosen-Menge noch  auf die Terminvergabe über das Land Hessen Einfluss. Die Stadt weist zudem nochmals darauf hin, dass es nicht möglich ist, am Wiesbadener Impfzentrum Termine für die freiwillige Corona-Schutzimpfung zu vereinbaren. Weder am Impfzentrum noch im Bürgerreferat werden außerdem Fragen zur Terminvergabe beantwortet. Termine können beim Land entweder per Telefon unter 116117 oder (0611) 50592888 und im Internet über impfterminservice.de oder impfterminservice.hessen.de vereinbart werden.

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Aktuelle Cornona-Informationen aus Hessen gibt es online unter www.hessen.de.

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