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Zwei Mädchen sitzen auf einer Wiese und spielen.

Aktionsmarsch zum Weltmädchentag in Wiesbaden

Mädchen sind stark und können als aktive Bürgerinnen einen großen Beitrag leisten – wenn sie ihre Rechte wahrnehmen können. Weil das immer noch nicht überall so ist, gehen Frauen am Weltmädchentag auf die Straße: in Wiesbaden am 8. Oktober.

Volker Watschounek 2 Jahren vor 0

Es gibt einen Welt-Kindertag, es gibt einen Welt-Frauentag. Und es gibt einen Weltmädchentag, weil Mädchen häufiger diskriminiert und an ihrer freien, selbstbestimmten Entfaltung gehindert werden.

Zum ersten Mal veranstalten die Mädchenarbeitskreise der Städte Mainz und Wiesbaden einen Aktionsmarsch anlässlich des Weltmädchentag(es) 2021. Der Aktionsmarsch findet am Freitag, 8. Oktober, unter dem Motto Chancengleichheit, Gewaltfreiheit, Selbstbestimmung statt und richtet sich an alle Mädchen und Frauen.

Mädchenarbeitskreis Wiesbaden, kurz gefasst

Demo – Chancengleichheit, Gewaltfreiheit, Selbstbestimmung
Wann: 8. Oktober 2021, Start: 15:00 Uhr
Wo:
Ernst-Ludwig-Platz, 55116 Mainz (Anfahrt planen!)

Um die Einhaltung der aktuellen Corona-Regeln wird gebeten.

Es gibt viele Formen von Diskriminierung – zum Beispiel, wenn Mädchen in ihrer Familie weniger wertgeschätzt werden, weniger selbst bestimmen dürfen und weniger Freiheiten haben. Diskriminierung kann schon vor der Geburt beginnen, wenn Eltern sich für die Abtreibung eines gesunden Kindes entscheiden, nur weil es weiblich ist. In vielen Gesellschaften ist auch das Thema Menstruation nach wie vor ein Tabu. Das kann dazu führen, dass Mädchen während ihrer Periode zum Beispiel nicht zur Schule gehen können. Das sind nur ein Ausschnitt von gedanken, warum es sich lohnt, am Weltmädchentag auch in Wiesbaden auf die Straße zu gehen. Lost geht es am 8. Oktober in Mainz.

Aktionsmarsch zum Weltmädchentag

Der Aktionsmarsch startet nach einer kurzen Ansprachen der Vertreterinnen beider Mädchenarbeitskreise und der Sozialdezernate oder Amtsleitungen beider Städte am Ernst-Ludwig-Platz in Mainz um 15:00 Uhr. Die Mädchenarbeitskreise werden in Mainz vom Amt für Jugend und Familie und in Wiesbaden vom Amt für Soziale Arbeit koordiniert. Die geplante Route verläuft durch die Große Bleiche über die Kaiser- und Flachsmarkstraße, weiter auf der Rheinstraße und um die Städte miteinander zu verbinden, über die Theodor-Heuss-Brücke nach Wiesbaden zum Kinder- und Jugendzentrum Reduit in Mainz-Kastel.

Abschluss in der Reduit

Eine Frauentrommelgruppe aus Frankfurt wird den gesamten Marsch begleiten und einen Rhythmus mit den Teilnehmerinnen einstudieren. Im Vorfeld werden in den beteiligten Kinder- und Jugendeinrichtungen Banner und Plakate mit den Mädchen gestaltet, die während des Aktionsmarschs getragen werden. Gegen 17:000 Uhr ist ein gemeinsamer Abschluss im Innenhof der Reduit in Mainz-Kastel mit einer Showeinlage der Tanzgruppe ACIM und der Trommelgruppe geplant.

Unnützes Wissen

Die Idee zu diesem Tag entstand 2003 als Teil der Kampagne Because I am a Girl des Vereins Plan International Deutschland e.V. Im September 2008 wurde der erste noch inoffizielle Internationale Mädchentag ausgerufen. 2009 forderten die Landesorganisationen von Plan International die UNO auf, den Tag offiziell als weltweiten Aktionstag zu unterstützen. Am 19. Dezember 2011 griff die UNO die Idee auf. Unterstützt wurde sie unter anderen vom Deutschen Bundestag, der am 21. September 2011 fraktionsübergreifend für die Einrichtung des Tages stimmte.  Seit 2011 nennt Plan International Deutschland den Tag auf Deutsch „Weltmädchentag“. (Quelle: Wikipedia)

Bild oben Zum Weltmädchentag ©2021 Stock Snap / pixabay

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Die offizielle Internetseite des Amts für soziale Arbeit finden Sie unter www.wiesbaden.de.

 

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Geschrieben von

Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.