Dezernat für Soziales, Bildung, Wohnen und Integration Christoph Manjura,

Christoph Manjura ist ein echter hessischer Bub. Geboren in Wiesbaden ist er im größten Wiesbadener Stadtteil aufgewachsen. Nach dem Abitur hat er in Mainz studiert. Nach Abschluss der Studiengänge Politik, Publizistik und Soziologie war er als Referent für einem Wohlfahrtsvberband tätig. Ebenso war er acht Jahre ehrenamtlich Vorsitzender von MOJA e.V. (Verein zur Förderung mobiler Jugendarbeit). 2011 wird er zum stellvertretender Vorsitzender, 2013 schließlich Vorsitzender der SPD-Rathausfraktion gewählt. Seit dem 30. Marz 2017 ist Christoph Manjura Stadtrat gewählt und seit dem 1. Juli 2017 verantwortlich für das Dezernat für Soziales, Bildung, Wohnen und Integration.

Weihnachten im Walde (Fortsetzung),

… Sage das auch deinen Freundinnen.“ – „Ich werde es tun“, Sprach die Elster und verabschiedete sich mit einem Knicks

Am nächsten Sonnabend war eine weitere Flamme klein und schwach geworden, und als der Sonntagmorgen kam, war auch sie erloschen. Jetzt glänzten nur noch zwei Lichter in den grünen Zweigen. Die kleine Tanne wollte fast weinen, aber der Zwerg tröstete sie: Es wird alles gut werden. Zwei Lichter brennen noch, zwei Wochen sind es noch bis zum großen Fest. Hüte sie, so gut du kannst. Wieder stand die Tanne in Sturm und Schnee, in Nacht und Nebel und leuchtete mit ihren zwei Lichtern.

Was sollen wir tun?

Es kamen Tage, an denen der Strum durch den Wald pfiff und heulte und große Wolke von scharfem, körnigen Schnee vor sich her trieb. Der Sturm schüttelte und rüttelte die Bäume, dass die Schneelasten herunter fielen. An manchen Stellen fegte er den Erdboden glatt und sauber, um dann wieder hohe Welle von Schnee aufzutürmen.
In einer Nacht hatte er ganz besonders wild um das Zwergenhäuschen getobt, und als Frau Knorra am nächsten Morgen die Tür öffnen wollte, war diese von außen durch eine hohe Schneewehe verschlossen. Die Zwerge mühten sich beide mit aller Kraft, aber es war vergebens zu hoch lag der Schnee da draußen. Was sollen wir tun?, klagten sie. Müssen wir warten, bis Tauwetter kommt, ehe wir wieder ins Freie können? Herr Knurz und Frau Knorra hätten es im warmen Stückchen wohl ausgehalten, denn Speise und Trank und Holz hatten sie genug gesammelt – war genug da. Sie dachten aber nicht daran auszuharren, sondern vielmehr an die Tiere, die ihre Hilfe brauchten. So versuchte Zwerg Knurz die Fensterläden zu öffnen um hinauszusteigen. Doch durch die Ritzen drang im nicht wie an anderen Tagen ein Lichtschein entgegen. Die Fenster waren von außen zugeschneit. Als Knurz an den Läden rüttelte, steubte Schnee in das Stübchen. Da saßen die beiden trübsinnig da und überlegten, was sie wohl tun könnten. Frau Knorra bereitete das Frühstück, aber es wollte ihnen nicht schmecken. Es wurde Mittag und Abend, und noch immer waren sie eingeschneit. Schließlich gingen Sie betrübt zu Bett. Am nächsten Morgen hatte Knurz einen guten Gedanken. Er holte eine Leiter und öffnete das Dachfenster. Dann warf er mit kräftigen Schwung allerlei Futter hinaus in den Wald damit die Tiere es fänden. Und er sah wie ein Tier nach dem anderen im Schneesturm herbeikam und seinen Hunger stillte.

Kratzen und Scharren, Stampfen und Scharben

Nun waren es schon drei Tage, dass unsere Zwerge eingeschlossen waren. Sie waren am Morgen spät aufgestanden, und Herr Knurz holte gerade wieder Futter, um es in den Wald zu werfen, da hörten sie vor dem Hause ein Kratzen und Scharren und Stampfen und Scharben. Die Zwerge fragten sich erstaunt, was das wohl sein könne, und Knurz legte die Leiter an, stieg zum Dachfenster empor und beugte sich hinaus. Da sah er draußen den Hirsch Springinsfeld. Das brave Tier war eifrig dabei, mit seinem Geweih die große Schneewehe wegzufegen. Trotz der Kälte lief ihm vor Anstrengung der Schweiß von den Seiten. Er schaufelte und fegte, und es war noch nicht Mittag, da hatte der Hirsch die Türe freu bekommen, und die Zwerge konnten sie öffnen. Sie freuten sich sehr und lobten den treuen Springinsfeld über alle Maßen. Als er sich niederlegte, trocknete ihm Frau Knorra das nasse Fell, und Herr Knurz brachte ihm viel heu und Rüben zum Lohn… (Fortsetzung am 17. Dezember)

Sie möchten keinen Beitrag mehr verpassen und stets aktuell informiert sein? Dann bestellen Sie doch gleich unseren Newsletter oder folgen uns auf Twitter, Instagram und werden Sie Fan von Wiesbaden lebt!