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Deutsches Fernsehkrimi Festival

Deutsches FernsehKrimi-Festival: Wenn Spannung Gesellschaft erzählt

Die Nominierungen für das 22. Deutsche FernsehKrimi-Festival stehen fest: 13 Produktionen werden im Rahmen der Festivalwoche von Sonntag, 3. Mai, bis Sonntag, 10. Mai, in Anwesenheit zahlreicher Filmschaffender in der Caligari FilmBühne Wiesbaden gezeigt, davon fünf Premieren.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 5 Stunden vor 0

Deutsches FernsehKrimi-Festival: Die Nominierungen zeigen starke Filme und Serien, die gesellschaftliche Themen aufgreifen und das Genre neu erzählen.

Wiesbaden rückt wieder ins Rampenlicht des deutschen Fernsehens. Beim 22. Deutsches FernsehKrimi-Festival versammelt sich Anfang Mai, was das Genre gerade bewegt. Die Nominierung zeigt: Der Fernsehkrimi lebt – und er erzählt längst mehr als nur Verbrechen.

Nominiert für den Deutschen FernsehKrimi-Preis 2026

Bis es blutet,  (ZDF/ARTE)
Regie: Daniel Sager. Buch: Oskar Sulowski und Daniel Sager. Mit Elisa Schlott und Franz Pätzold.
Die Verteidigerin – Der Fall Nicola (SWR)
Regie: Lars-Gunnar Lotz. Buch: Magnus Vattrodt. Mit Andrea Sawatzki und Andreas Döhler.
Eierkratz-Komplott, (ORF/ARTE) | Deutschlandpremiere
Regie: Daniel Geronimo Prochaska. Buch: Stefan Hafner und Thomas Weingartner nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Stipsits. Mit Thomas Stipsits und Erika Deutinger.
Acht, (ORF/ZDF) | Deutschlandpremiere
Regie und Buch: Marie Kreutzer. Mit Verena Altenberger und Thomas Prenn.
Polizei, (NDR)
Regie: Buket Alakuş. Buch: Laila Stieler. Mit Levy Rico Arcos und Petra Schmidt-Schaller
Polizeiruf 110 – Sie haben Namen, (NDR) | Premiere
Regie: Franziska Schlotterer. Buch: Florian Oeller. Mit Anneke Kim Sarnau und Lina Beckmann.
Tatort – Das jüngste Geißlein, (SWR)
Regie: Rudi Gaul. Buch: Ulrike Schölles und Rudi Gaul. Mit Eva Löbau und Hans-Jochen Wagner.
Tatort – Dunkelheit, (HR)
Regie: Stefan Schaller. Buch: Senad Halilbašić, Stefan Schaller, Erol Yesilkaya. Mit Edin Hasanović und Melika Foroutan.
Tatort – Gottesgarten, (BR), | Premiere
Regie: Dustin Loose. Buch: Constantin Lieb. Mit Rosalie Thomass und Fabian Hinrichs.
Tatort – Lucys Geburtstag, (SWR) | Premiere
Regie: Stefan Krohmer. Buch: Daniel Nocke. Mit Felix Klare und Richy Müller. 

Wettbewerb mit Haltung

Die Auswahl liest sich wie ein Seismograf der Gegenwart. Aus 70 Einreichungen filterte die Vorjury zehn Filme für den Wettbewerb heraus. Sie erzählen von Schuld und Macht, von Trauma und Zweifel – und sie tun das mit wachsender erzählerischer Freiheit.

Zur Eröffnung am 5. Mai bringt „Tatort – Gottesgarten“ frischen Wind nach Franken. Rosalie Thomass ermittelt erstmals an der Seite von Fabian Hinrichs. Cast und Crew reisen an, das Publikum schaut genau hin.

Zwischen Produktionen wie „Bis es blutet“, „Polizei“ oder „Tatort – Dunkelheit“ zeigt sich die ganze Bandbreite des Genres. Die Nominierung setzt auf Vielfalt – stilistisch wie thematisch.

Serien greifen nach der Gegenwart

Auch die Serien konkurrieren erneut um die Aufmerksamkeit des Publikums. „Schattenseite“, „Sternstunde der Mörder“ und „Banksters“ greifen Lebensrealitäten auf, die sich nicht mehr leicht ordnen lassen. Sie erzählen von jungen Perspektiven, gesellschaftlichen Brüchen und neuen Erzählformen.

Festivalleiterin Cathrin Ehrlich betont: Die ausgewählten Arbeiten öffnen neue Blickwinkel. Sie stellen Fragen, statt einfache Antworten zu liefern.

Treffpunkt für Publikum und Branche

Vom 3. bis 10. Mai verwandelt sich die Caligari FilmBühne in einen Ort der Begegnung. Filmschaffende diskutieren, Zuschauer reagieren, Kritiker ordnen ein. Knut Elstermann moderiert die Gespräche, der Ehrenpreis eröffnet die Woche, die Preisverleihung schließt sie ab.

Wiesbaden zeigt damit einmal mehr, wie lebendig das Kino im Fernsehen sein kann. Und wie viel ein gutes Drehbuch noch immer bewegen kann.

Logo – Fernsehkrimifestival ©2025 VWA/ Wiesbaden lebt

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