Kultur, Unterhaltung und die dazugehörige Party im Schlachthof gehörten zum Programm des Wiesbadener Christopher Street Days.

Einfach für alle war das diesjährige Motto. Fas Motto markiert den Anfang fürs Umdenken. Die Organisatoren des Christopher Street Day (CSD) fingen dieses Jahr damit an, die Barrieren auf den Veranstaltungen für alle Menschen noch niedriger zu machen. Gebärdendolmetscher und ein Awarenessteam, das in allen erdenklichen Situationen für jeden erreichbar war, bildeten der Start.

Einfach für Alle

Das Motto in diesem Jahr bedeutet, dass alle zusammenstehen, gemeinsam schon für die Rechte von Lesben, Schwulen und Bisexuellen viel erreicht haben. Aber auch darauf aufmerksam machen, dass die Rechte von Transgender und Intergender angepasst werden müssen, und nicht auf die lange Bank geschoben werden dürfen.

Queer durch Wiesbaden

Am Warmen Damm trafen sich alle, die beim siebten CSD teilnehmen wollten. Und so schlängelte sich die bunte Menge durch die Straßen von Wiesbadens Innenstadt bis an die Treppen des Rathauses. Hier versammelten sich knapp 1.000 Teilnehmer vor der 50 Meter langen Regenbogenfahne.

Regenbogenfarben

Bunt und in alle Farben des Regenbogens gekleidet ging es vom Rathaus zum Kulturpark am Schlachthof fort. Dort fand ein großes Sommerfest statt mit anschließender  Party in der großen Halle. Rund 2.000 Menschen waren zusammengekommen, um gemeinsam einen unvergesslichen CSD Wiesbaden 2018 zu feiern.

LSBT*IQ-Koordinierungsstelle

Im September 2017 beschloss der Magistrat, ab 2018 eine LSBT*IQ-Koordinierungsstelle einzurichten. Diese dient der Beratung und Akzeptanzförderung von lesbischen, schwulen, bi-, trans- und intersexuellen Lebensweisen und stellt eine Schnittstelle zwischen Politik, Stadtverwaltung und der Community dar.

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Hintergrund

Der CSD erinnert an den ersten Aufstand von Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten gegen die Polizeiwillkür in der New Yorker Christopher Street im Stadtviertel Greenwich Village: In den frühen Morgenstunden des 28. Juni 1969 fand in der Bar Stonewall Inn der sogenannte Stonewall-Aufstand statt. Zu dieser Zeit gab es immer wieder gewalttätige Razzien der Polizei in Kneipen mit trans- und homosexuellem Zielpublikum. Als sich an diesem Abend insbesondere Dragqueens und transsexuelle Latinas und Schwarze gegen die wiederkehrenden Kontrollen wehrten, war dies der Ausschlag für tagelange Straßenschlachten mit der New Yorker Polizei. (Quelle: Wikipedia)

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