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Israelische Fahne, Flagge

Solidarität – Staatskanzlei holt israelische Flagge ein

Nach Monaten der Ungewissheit sind nun alle israelischen Geiseln aus dem Gazastreifen zurück. Ministerpräsident Boris Rhein lässt die Israel-Flagge vor der Staatskanzlei einholen, nachdem sie seit Oktober 2025 als Zeichen der Solidarität gehisst war.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 2 Monaten vor 0

Die Hessen-Flagge vor der Staatskanzlei wird eingeholt. Rhein betont Solidarität und entschlossenes Eintreten gegen Antisemitismus.

„Die Flagge sollte als sichtbares Zeichen der Solidarität bis zur Übergabe des Leichnams der letzten Geisel an Israel vor der Staatskanzlei wehen“, sagte Ministerpräsident Boris Rhein. Das hatte der Regierungschef nach dem Waffenstillstand zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas im Oktober 2025 entschieden. Der Leichnam der letzten Geisel im Gazastreifen war nach Angaben der israelischen Armee am 26. Januar 2026 identifiziert worden.

Die Generalkonsulin des Staates Israel Talya Lador-Fresher sagte: „Wir sind erleichtert, dass endlich alle Geiseln wieder zuhause sind. Ich bedanke mich bei Ministerpräsident Boris Rhein und der Hessischen Landesregierung, dass sie die israelische Flagge seit dem 7. Oktober vor der Staatskanzlei gehisst haben. Die engen Beziehungen zwischen Israel und Hessen sind sehr wertvoll, und ich bin zuversichtlich, dass diese Beziehungen und die Solidarität auch in Zukunft so stark bleiben.“

„Wir stehen uneingeschränkt an der Seite Israels“

Auch Boris Rhein zeigte sich erleichtert, dass nun Klarheit über das Schicksal aller israelischen Geiseln bestehe. „Wir hoffen, dass das ein weiterer Schritt zur Befriedung des Nahostkonflikts ist. Deswegen holen wir die Israel-Flagge vor der Staatskanzlei ein“, sagte der Regierungschef und fügte hinzu: „Der 7. Oktober 2023 war der größte Massenmord an Jüdinnen und Juden seit der Shoah. Wir werden das unfassbare Leid und die barbarische Gewalt niemals vergessen. Und jüdisches Leben ist 81 Jahre nach dem Holocaust weiterhin massiv Angst, Ausgrenzung und Gewalt ausgesetzt. Deshalb müssen wir täglich Haltung zeigen, konsequent eingreifen und Antisemitismus in jeder Form kompromisslos bekämpfen. Nie wieder ist eine Haltung. Wir stehen uneingeschränkt an der Seite Israels.“ 

Symbolfoto ©2026 Wiesbaden lebt!

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