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Integrationspreis der Landeshauptstadt Wiesbaden

Wiesbaden vergibt den Integrationspreis 2026

Der Wiesbadener Integrationspreis 2026 ist ausgeschrieben. Bis 1. April können Projekte, Initiativen und engagierte Einzelpersonen vorgeschlagen werden oder sich selbst bewerben. Die Stadt würdigt damit Engagement, das Integration im Alltag wirksam voranbringt.

Volker Watschounek 6 Tagen vor 0

Wiesbaden sucht Projekte mit Wirkung: Bewerbungen für den Integrationspreis 2026 sind bis 1. April möglich.

Wer Integration in Wiesbaden lebt, organisiert, voranbringt oder neu denkt, kann jetzt vorgeschlagen werden – oder sich selbst bewerben. Die Landeshauptstadt Wiesbaden schreibt in diesem Jahr des Wiesbadener Integrationspreis zum 19. Mal aus und würdigt damit erneut herausragendes Engagement für ein gelingendes Zusammenleben in der Stadt.

Bewerbung

Vorschlagsberechtigt sind alle Wiesbadener ab 14 Jahren. Auch Eigenbewerbungen sind ausdrücklich möglich. Die Bewerbung erfolgt formlos und kann bis Mittwoch, 1. April, beim Amt für Zuwanderung und Integration eingereicht werden – per Post an die Alcide-de-Gasperi-Straße 2 oder per E-Mail an integration@wiesbaden.de. Ansprechpartnerin ist Debora Ghezzi de Nisi, erreichbar unter (0611) 312598. Weitere Informationen stehen unter www.wiesbaden.de/integrationspreis.

Wiesbadener Integrationspreis

Der Integrationspreis ist mit 2.500 Euro dotiert. Pro Projekt oder Maßnahme kann er nur einmal vergeben werden. Mehr zu den Teilnahmebedingungen. Die Bewerbungskriterien werden zu Grunde gelegt.

Integration beginnt im Alltag

Integration entsteht nicht auf dem Papier, sondern zwischen Menschen. In Vereinen, Schulen, Nachbarschaften, Initiativen. Wiesbaden zählt über 100.000 Einwohner mit Migrationshintergrund. Sie prägen die Stadt – kulturell, sozial, wirtschaftlich. Ob diese Vielfalt trägt, entscheidet sich vor Ort. Genau hier setzt der Integrationspreis an.

Seit 2007 verleiht die Stadt die Auszeichnung jährlich an Einzelpersonen, Vereine, Verbände oder Initiativen, die Integration nicht verwalten, sondern gestalten. Der Preis würdigt Projekte, die Teilhabe ermöglichen, Vertrauen schaffen und Barrieren abbauen – oft leise, aber wirkungsvoll.

Ausgezeichnet wird, was wirkt

Die Jury achtet bei ihrer Entscheidung auf klare Kriterien: PionierfunktionInnovationskraftNachhaltigkeit sowie ein stimmiges Verhältnis von Aufwand und Nutzen. Es geht nicht um Größe oder Budget, sondern um Wirkung. Auch kleine Projekte können Großes bewegen – wenn sie Menschen erreichen.

Über die Vergabe entscheidet eine zwölfköpfige, unabhängige Jury. Ihr gehören Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung an, die für Integration zuständige Dezernentin, Vertreterinnen und Vertreter des Ausländerbeirats sowie der evangelischen und katholischen Kirche und der jüdischen und islamischen Gemeinden. Vielfalt sitzt hier nicht nur im Publikum, sondern am Entscheidungstisch.

Ein Preis mit Signalwirkung

Die Verleihung übernimmt der Oberbürgermeister. Damit macht die Stadt deutlich: Integration bleibt eine zentrale Aufgabe – politisch, gesellschaftlich, menschlich. Der Wiesbadener Integrationspreis rückt Engagement ins Licht, das sonst oft im Hintergrund bleibt. Und genau das macht ihn so wertvoll.

Symbolfoto – ©2018 Volker Watschounek / Wiesbaden lebt!

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