Überfüllte Abfallbehälter, daneben gestellte Kisten und Säcke oder wild abgelegter Sperrmüll – im Westend ein täglich wiederkehrendes Problem.

Der Anblick ist nicht schön. Die Deckel der Mülltonnen gehen schon lange nicht mehr zu. Trotzdem, jeder der mit einer Mülltüte davor steht drückt und stopft –. Fallen Tüten mit undefinierbaren Inhalten, Windeln, Plastikflaschen oder Fastfood-Kartons runter, bleiben Sie liegen. Das soll sich ändern.

Und weil eben Wahlkampf ist, passt es  gut, wenn die Mitarbeiter der ELW, Abteilung „Sammlung und Transport“ in den nächsten mit den Eigentümern der 14 Häuser in der Hellmund- und der Wellritzstraße Kontakt aufnehmen, um Lösungen zu vereinbaren.

„Überfüllt heißt in diesem Fall nicht, dass die Deckel der Restabfalltonnen leicht aufstanden.“ – Jürgen Schuff, Leiter der Abteilung „Sammlung und Transport“

Nicht einfach nur so: Von April bis Juni haben Mitarbeiter der ELW vor jedem Leerungstermin den Füllstand der Restabfalltonnen sowie die Gehwege vor den Häusern in der Bleich-, der Emser, der Helenen-, der Hellmund- der Walram- und der Wellritzstraße kontrolliert und mit Fotos dokumentiert. Das Ergebnis ist erschreickend.

„30 Prozent bis sogar 80 Prozent mehr Abfall befand sich in und neben den Behältern. Hier besteht dringender Handlungsbedarf.“ – Jürgen Schuff, Leiter der Abteilung „Sammlung und Transport“

Bei den mehr als 20 Überprüfungen waren die zu den oben genannten Häusern gehörenden Tonnen immer überfüllt. Passte nichts mehr in die Tonnen hinein, Wurden Müllbeutel und Müllsäcke einfach daneben gelegt. Bei der Müllabfuhr hatten die Mitarbeiter der ELW teilweise sogar Probleme, bei Leerung zu den Mülltonnen vorzudringen – weil auch Sperrmüll einfach vor den Tonnen abgestellt wurde. Kleiner Lichtblick: Vor einzelnen Grundstücken in den genannten Straßen waren die Tonnen hingegen kaum überfüllt.

Beobachtung legt offen

Drei, sich zum Teil gegenseitig bedingende Probleme hat die Auswertung der Kontrollen und Fotos aufgezeigt: das Volumen der Restabfalltonnen bzw. der Leerungsrhythmus reicht nicht aus, die Anwohner trennen ihre Abfälle nicht oder nicht richtig, private und gewerbliche Abfälle werden vermischt.

In den anstehenden Gesprächen mit den Hauseigentümern soll es nicht nur um Tipps zur Abfalltrennung oder die Anpassung der Tonnengröße oder Tonnenanzahl sowie die Erhöhung des Leerungsrhythmus gehen, sondern auch um Informationen rund um die Sperrmüllabholung. Denn nicht angemeldeter und wilder Sperrmüll sind ebenfalls Probleme, die den Sauberkeitseindruck im Westend trüben.

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