Big Ben bleibt bis 2021 stumm. Wegen den notwendig gewordenen Renovierungsarbeiten wird das markante und so geliebte Ding Dong in der Britischen Hauptstadt nicht mehr zu hören sein.

Der Kantor der Wiesbadener Marktkirche Thomas Frank zeigt Herz für in Wiesbaden lebende Engländer und englische Touristen. Können diese wegen der aktuellen Renovierungsarbeiten das Glockenspiel ihres geliebten Big Ben seit August – und die nächsten vier Jahre – nicht mehr an der Themse hören, wird ihnen in Wiesbaden ein adäquater Ersatz geboten.

Einen Halbton höher

Die Glocken von Wiesbadens Marktkirche sind von Größe und Gewicht her zwar deutlich kleiner als vom Big Ben. Trotzdem werde werde die prägnante und vor allem in England geliebte und aktuell vermisste Melodie kraftvoll ertönen, versichert Frank. Wiesbadens versierter Kirchenmusiker hat sich für die Stadt jedoch eine Spitzfindigkeit einfallen lassen. „In London erklingt sie in der Tonart E-Dur, in Wiesbaden wird sie einen halben Ton höher klingen.“

Marktkirche wird zum Big Ben

Diejenigen, die den Klang von Big Ben kennen, werden es verschmerzen – und sich vielmehr darüber freuen, dass die in London verstummte Melodie des Big Ben vom 3. Oktober an regelmäßig für zwei Wochen in Wiesbaden zu hören sein wird – und damit einen Hauch der Weltmetropole London nach Wiesbaden trägt.

Rückblick

Seit etwa 157 Jahren schlug der Big Ben fast ohne Unterbrechung. Die Glocken schwiegen zuletzt 2007 und von 1983 bis 1985 wegen Bauarbeiten. Benannt wurde Big Ben vermutlich nach dem britischen Baumeister und Politiker Sir Benjamin „Ben“ Hall (1802-1867). Big Ben ist eigentlich nur der Name für die größte 13,5 Tonnen schwere Glocke im Elizabeth Tower. Im Volksmund wird jedoch der ganze fast 100 Meter hohe Turm als Big Ben bezeichnet.

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