Es gibt Bücher, die fängt man an zu lesen und liest sie in einem Rutsch bis zur letzten Seite – man kann sie nicht aus der Hand legen. 

Es ist ein ganz normaler Tag einer Schulklasse: Man grübelt über einer Matheklausur, wirft Blicke zu seinen Nachbarn und wünscht sich das Ende der Stunde herbei. Plötzlich schallt es durch die Lautsprecher: „Es ist ein schwerwiegendes Sicherheitsproblem aufgetreten. Bitte bewahren Sie Ruhe. Begeben Sie sich sofort in einen geschlossenen Fachraum und warten Sie auf weitere Anweisungen.“

Villa Clementine, kurz gefasst

Themenreihe „Ich – Wer ist das?“ – Lea-Lina Oppermann
Wann: Dienstag, 24. April, 10:30 Uhr
Wo: Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65183 Wiesbaden (Karte / Navigation) 
Eintritt:
10 Euro, ermäßigt 6 Euro – an der Abendkasse 13 Euro

Karten gibt es bei der Tourist-Information, der TicketBox in der Galeria Kaufhof  sowie online unter www.wiesbaden.de/literaturhaus

Alles kommt anders als erwartet. Es ist nicht bloß ein Feueralarm, sondern einer, vor dem sich jeder Schüler und jeder Lehrer seit einigen Jahren fürchtet: ein Amokalarm. Ruhe bewahren – eine Floskel zur Beruhigung. Das Klassenzimmer abschließen – natürlich. Aber was ist zu tun, wenn es plötzlich an der Tür klopft und die nach Hilfe flehende Stimme eines Mädchens zu hören ist? Gemeinsam beschließen sie, die Tür aufzumachen und dem Mädchen Schutz zu gewähren. Doch als sie die Tür einen Spalt öffnen, steht dort nicht nur ein Kind, sondern auch eine vermummte Gestalt, die der Schülerin eine Pistole an den Kopf hält.

Erzählerisches Geschick

Der Debütroman von Lea-Lina Oppermann spricht an. Mit einem dramaturgischen Erzählgeschick gelingt es der Autorin schnell ihre Leser zu fesseln. Sie beleuchtet das Geschehen aus drei unterschiedlichen Perspektiven. Zum einen spricht der Mathelehrer Herr Filler – geliebt und gehasst von den Schülern. Dann sind da Mark und Fiona, ein begabter Schüler und eine eher unauffällige Schülerin… !

Zur Person Lea-Lina Oppermann

Die Autorin ist 1998 in Berlin geboren, studiert Sprechkunst und Kommunikationspädagogik. Was wir dachten, was wir taten ist ihr preisgekröntes Debüt, für dessen Manuskript sie bereits 2016 den Jugendliteraturförderpreis Hans im Glück der Stadt Limburg erhielt. Außerdem stand der Roman auf der Empfehlungsliste des Paul-Maar-Preises für junge Talente 2017, wurde im Oktober 2017 unter die besten sieben Bücher für junge Leser (Deutschlandfunk) gewählt und als Jugendbuch des Monats November 2017 ausgezeichnet (Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e. V.). ∆

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