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Im Stadtmuseum diskutieren Experten über die Zukunft der EU – zwischen geopolitischem Druck, Erweiterung und der Suche nach europäischer Identität.

Europa auf dem Prüfstand – zwischen Zweifel und Zuversicht

Europa steht unter Druck: Krieg, Machtverschiebungen und neue Beitrittswünsche fordern die EU heraus. Im Stadtmuseum Wiesbaden analysiert Manfred Sapper die Lage – und fragt, wie Europa handlungsfähig bleibt und welche Rolle es künftig in einer unsicheren Welt spielen kann.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 31 Minuten vor 0

Wie behauptet sich die EU zwischen Krieg, Trump und Erweiterung? Manfred Sapper liefert Antworten.

Wenn die Welt ins Rutschen gerät, sucht man Halt. Und findet ihn manchmal ausgerechnet im Gespräch. Genau dazu lädt das Stadtmuseum am Markt am 14. April ein: Ein Vortrag, der Europa nicht erklärt – sondern befragt.

Stadtmuseum am Markt, kurz gefasst

Vortrag – „Die Zukunft der EU – Russlands Krieg, Trumps USA und Europas Osterweiterung“

Eintritt: frei
Termin: Dienstag, 14. April 2026, 18:00 Uhr
Wo: Stadtmuseum am Markt, Dern’sches Gelände, 65183 Wiesbaden

Kriege, Machtverschiebungen, alte Bündnisse, neue Unsicherheiten: Europa wirkt derzeit wie ein Kontinent im Dauerstress. Während Russland die Ukraine angreift, während sich die USA unter Donald Trump neu positionieren, rückt die Frage ins Zentrum: Was kann, was will, was muss die EU eigentlich sein?

Der Politikwissenschaftler und Historiker Manfred Sapper stellt sich diesen Fragen – und bringt Erfahrung, Schärfe und Haltung mit. Seit Jahren beobachtet er Osteuropa, analysiert Konflikte, erklärt Machtspiele. Nun spricht er nicht im Elfenbeinturm, sondern mitten in Wiesbaden.

Zwischen Erweiterung und Selbstbehauptung

Europa wächst – zumindest auf dem Papier. Länder wie die Ukraine, Moldawien oder Staaten des Westbalkans klopfen an die Tür. Sie hoffen auf Stabilität, Sicherheit, Perspektiven. Doch kann die EU dieses Versprechen heute noch einlösen?

Der Vortrag greift genau hier ein: Er schaut zurück auf die Osterweiterung von 2004, die viele als Erfolg feiern. Und er fragt nach vorn: Funktioniert dieses Modell noch – oder braucht Europa ein Update? Dabei geht es nicht nur um Politik. Es geht um Haltung. Um Werte. Um die Frage, ob Europa mehr ist als ein Wirtschaftsraum.

Zuhören, einordnen, widersprechen

Moderiert von Sven Ringsdorf entsteht kein Frontalvortrag, sondern ein Dialog. Einer, der Raum lässt für Zweifel, für Widerspruch, für neue Perspektiven. Wer kommt, hört nicht nur zu – sondern denkt mit. Der Abend ist Teil der Ausstellung „Erzähl’ mir von Europa!“, die Stimmen, Erinnerungen und Erfahrungen aus ganz Europa sammelt. Ein Projekt, das zeigt: Europa lebt nicht nur in Verträgen, sondern vor allem in Geschichten.

Warum das alle angeht

Europa ist kein fernes Konstrukt. Es wirkt in den Alltag hinein – in Preise, in Reisen, in Sicherheit. Wer verstehen will, was gerade passiert, kommt an solchen Abenden nicht vorbei.

Oder anders gesagt: Wer Europa verstehen will, sollte zuhören. Und vielleicht auch widersprechen.

Fotos ©2026 Volker Watschounek

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